News | 30.03.2021

Stif­tung Denk­mal­schutz will 18 Orgeln unter­stützen

von Redaktion Nachrichten

30. März 2021

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz plant 2021 die Restaurierung von bis zu 18 Orgeln als Teil ihrer Denkmalprojekte, sieben davon sind bereits bestätigt. Die Stiftung hat seit den 1990er Jahren mehr als 152 Instrumente in ganz Deutschland unterstützt.

Die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD) will 2021 bis zu 18 Orgeln fördern. Unter den 410 geplanten Denk­mal­pro­jekten seien sieben Orgel­re­stau­rie­rungen, teilte die Stif­tung am Dienstag mit. Weitere elf Instru­mente stünden in der Warte­schleife, da man erfah­rungs­gemäß im Jahres­ver­lauf rund 100 weiteren Bauvor­haben helfen könne. Die endgül­tige Zahl der unter­stützten Projekte hänge unter anderem von der Höhe der einge­wor­benen Spenden ab.

Gloger-Orgel in Otterndorf

Gloger-Orgel in Ottern­dorf

Orgelbau und Orgel­musik gehörten zum Imma­te­ri­ellen Kultur­erbe der Mensch­heit, erklärte die Stif­tung. So sei es zu begrüßen, dass die Orgel in diesem Jahr vom Deut­schen Musikrat zum Instru­ment des Jahres ernannt worden ist. Die DSD enga­giert sich eigenen Angaben zufolge seit Anfang der 1990er Jahre für Orgeln. Ihr erstes Projekt war die Restau­rie­rung der Orgel in der Schloss­ka­pelle im thürin­gi­schen Eisen­berg. Seither habe sie bundes­weit mehr als 152 Instru­mente mit 7,2 Millionen Euro unter­stützt und allein 2020 für zehn Orgeln mehr als 320.000 Euro zur Verfü­gung gestellt.

Sicher geför­dert werden in diesem Jahr die Orgel in der Dorf­kirche Alt-Tempelhof in Mari­en­felde, das Instru­ment in der evan­ge­li­schen Glau­bens­kirche in Berlin Tempelhof, die Orgel von Borgias Maerz in der Wall­fahrts­kirche Mariä Heim­su­chung in Hitz­hofen, die Orgel in der Paul-Gerhardt-Kirche in Bahren­feld, die Gloger-Orgel in der St. Severi-Kirche in Ottern­dorf, die Orgel in der Pfarr­kirche St. Peter und Paul in Hörsel­berg-Hainich Großen­lup­nitz und das Instru­ment in der Dorf­kirche in Meusel­witz Winters­dorf. Für die Restau­rie­rungs­maß­nahmen sind bisher 285.000 Euro einge­plant.

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Fotos: Roland Rossner