Jeder kennt Robert Schu­manns berühm­tes „A‑moll-Kla­vier­kon­zert op. 54“. Aber „op. 92“ oder „134“? Mat­thi­as Kir­sch­ne­r­eit und das schwär­me­risch luzi­de auf­spie­len­den Kon­zert­haus­or­ches­ter Ber­lin unter Jan Wil­lem de Vri­end prä­sen­tie­ren die bei­den nicht min­der qua­li­tät­vol­len, ein­sät­zi­gen, vier­tel­stün­di­gen Wer­ke für Kla­vier und Orches­ter als facet­ten­reich strah­len­de Juwe­len. Ob „Intro­duk­ti­on und Alle­gro appas­sio­na­to“ oder „Kon­zert-Alle­gro mit Intro­duk­ti­on“ – alles passt bei die­ser Inter­pre­ta­ti­on der oft wie freie Fan­ta­si­en rhaps­odisch sich ent­fal­ten­den Stü­cke: Der gro­ße, fle­xi­ble sin­fo­ni­sche Ton, in den sich der ele­gant auf­schäu­men­de oder zart schim­mernd poe­ti­sche Kla­vier­klang mit gro­ßer Band­brei­te in Dyna­mik und Aus­druck per­fekt ein­fügt. „Op. 86“ nach dem „Kon­zert­stück für vier Hör­ner und Orches­ter“ eröff­net die CD, das „Kla­vier­kon­zert“ ist am Ende eine traum­schö­ne Zuga­be und Ergän­zung. 

Robert Schu­mann: „Con­cer­tant”, Mat­thi­as Kir­sch­ne­r­eit, Kon­zert­haus­or­ches­ter Ber­lin, Jan Wil­lem de Vri­end (Ber­lin Clas­sics)

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