Theater Lübeck mit alternativem Musiktheater-Spielplan

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Das Theater Lübeck hat für die Saison 2020/21 einen alternativen Spielplan entwickelt. Die ersten drei ursprünglich geplanten Musiktheater-Premieren werden um exakt ein Jahr verschoben, sagte der neue Generalmusikdirektor Stefan Vladar am Freitag. Im Konzertbereich stehen derzeit nur die Termine der Sinfoniekonzerte fest. Alle weiteren Reihen, etwa Kammerkonzerte, Kinderkonzerte sowie Klangbilderkonzerte des Philharmonischen Orchesters, sollen erst kurzfristig angekündigt werden.

GMD Vladar, Schauspieldirektor Holzwarth

Generalmusikdirektor Vladar und Schauspieldirektor Holzwarth

Als Eröffnungspremiere präsentiert das Haus am 28. August die Monooper „Die menschliche Stimme (La voix humaine)“ von Francis Poulenc und die Oper „Das Telefon oder ‚L’amour à trois‘ “ von Gian Carlo Menotti. Der Doppelabend in der Regie von Rainer Vierlinger tritt an die Stelle der ursprünglich geplanten Oper „Medea“ von Luigi Cherubini in der Regie von Peter Konwitschny.

Georg Friedrich Händels „Tolomeo“, inszeniert von Anthony Pilavachi, ersetzt ab 9. Oktober Richard Wagners „Lohengrin“. Die Produktion „Night and Day – Cole Porter on Stage“ von Regisseur Michael Wallner wird am 13. November uraufgeführt. Sie ist Ersatz für die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Ab 22. Januar steht Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ auf dem Programm, alternativ würde die Kammeroper „Die Gespenstersonate“ von Aribert Reimann aufgeführt. Am 6. März soll Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ in einer Inszenierung von Stephen Lawless Premiere feiern, ein etwaiger Ersatz für dieses Werk ist in Planung.

Weitere Neuproduktionen sind die Kinderoper „Das Dschungelbuch“ und die Oper „Die Liebe der drei Könige (L’amore dei tre re)“ von Italo Montemezzi. Zudem ist für das Musiktheater eine Gala in Planung, die an mehreren Vorstellungsterminen stattfinden soll.

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