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Das Theater Plauen-Zwickau plant die kommende Saison zunächst unter „Corona-Bedingungen“. Bis zum Ende des Kalenderjahres werde es bei den Aufführungen keine Pausen geben, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Ab Anfang 2021 solle dann unter „normalen“ Bedingungen geprobt und aufgeführt werden. Für den Fall, dass die Beschränkungen weiter bestehen bleiben, habe man aber einen „Plan B“ für die zweite Spielzeithälfte. Das teilte das Haus am Mittwoch mit.

Roland May

Roland May

Das Musiktheater-Programm beginnt im Herbst in Plauen mit der Händel-Oper „Tamerlano“, deren Premiere in zwei Teilen im Oktober und November stattfinden soll. Im Zwickauer Gewandhaus, das im November wiedereröffnet wird, ist ab Januar Mozarts „Don Giovanni“ zu erleben. Im März feiert dort außerdem „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach Premiere. Die Produktion musste in der laufenden Saison wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Mit Puccinis „Manon Lescaut“ steht im Mai eine weitere Operninszenierung auf dem Spielplan des Plauener Volkstheaters. Im Sommer 2021 wird die Donizetti-Oper „Der Liebestrank“ (L’elisir d’amore) nachgeholt, die ebenfalls in diesem Jahr abgesagt werden musste. Zudem gestalten Sänger des Musiktheaterensembles Liederabende in beiden Städten.

Das Konzertprogramm setzt einen Schwerpunkt auf den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, dem eine zyklische Konzertreihe in sieben Etappen gewidmet wird. Zudem wird der „Artist in Residence“ der letzten Spielzeit, Frank Dupree, in einigen Sinfoniekonzerten zu erleben sein. Neben dem gewohnten Programm soll es auch wieder Schulkonzerte und mobile Konzerte geben, sobald die Pandemie-Situation dies zulässt.

Der Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau, Roland May, hat das Saisonprogramm seines Hauses am Dienstag in Pressegesprächen in beiden Städten vorgestellt.

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