Reiseinformationen rund um Ihren Trip nach Basel

Kunst

Pflicht sind natürlich die Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) und das Museum Tinguely (www.tinguely.ch). Aber da ist auch noch die Kür: Denn vor lauter Ausstellungen übersieht man in Basel leicht die Schausammlungen, zumal gerade im Kunstmuseum beste Schweizer Malerei präsentiert wird. Konrad Witz erkundet im frühen 15. Jahrhundert den Raum, und schafft Figuren von großer plastischer Klarheit. Die Holbeins sind sowieso eine Kategorie für sich. Dann aber lohnt sich ein intensiver Blick auf das Werk Caspar Wolfs. Dieser vorromantische Pionier der Hochgebirgsmalerei stieg mit seiner Staffelei weit hinauf zu den Gipfeln. Seine Arbeiten sind so präzise, dass die Geologen den Rückgang der Gletscher ermessen können (www.kunstmuseumbasel.ch).

Essen

Wer mittags die libanesische Küche im Za Zaa (www.zazaa.ch) ausprobiert hat, lässt sich abends am besten noch mal überraschen: im Isaak. Im angenehm schnörkellosen Restaurant direkt am Münsterplatz gibt es jeden Abend Cuisine surprise. Was genau, verrät nur der Service. Wer lieber à la carte speist, kann zwischen leichten Vorspeisen wie dem gebackenen Geißenkäse auf Rucolasalat und Ausführlicherem bei den Hauptgerichten wählen. Famos ist die Maispoulardenbrust mit einer zarten Estragonsauce, auch das Lammfilet an Rosmarinjus gehört zu den Spezialitäten. Und wer noch Platz hat, bekommt beim Basler Läckerli Parfait Lokalkolorit zum Nachtisch. (www.zum-isaak.ch). Wer nicht genug davon bekommt, deckt sich im Läckerli Huus (www.laeckerli-huus.ch/) ein.

Schlafen

Genau genommen ist der Teufelhof ein Kulturzentrum. In fünf zusammenhängenden Häusern vereint er Theater, Bar-Café, Weinladen, Brauerei, ein legeres Atelier- und ein gehobenes Gourmet-Restaurant sowie ein Kunst- und Galeriehotel. Man müsste die denkmalgeschützten Räumlichkeiten gar nicht verlassen, rund um die Uhr ist man hier unterhalten – und vor allem versorgt. Schon vor 30 Jahren wurden die Zimmer und Suiten von Künstlern wie Flavio Paolucci oder Dieter Meier gestaltet, lange bevor Art-Hotels Mode wurden. Und schön: Gleich gegenüber befindet sich die Musikakademie. (www.teufelhof.com). Wer wohnen möchte wie die Könige, nimmt nicht nur einen Drink, sondern isst auch dort und sinkt danach in ein Bett des Les Trois Rois (www.lestroisrois.com/)