Aus dem über­ra­schend gro­ßen Reper­toire für vier Vio­li­nen wähl­ten Jérô­me Lejeu­ne und das Ensem­ble Cle­ma­tis 14 Stü­cke aus dem vene­zia­ni­schen Barock. Die Beset­zung wür­dig­ten Tele­mann und Vival­di eini­ge Jah­re spä­ter in ihren Kon­zer­ten. Doch bis dahin expe­ri­men­tier­ten die ita­lie­ni­schen Vir­tuo­sen in diver­sen Samm­lun­gen mit den Mög­lich­kei­ten. Cho­ri­sche Sät­ze, sprach­na­he Spie­le­rei­en und poly­pho­ne Gebil­de machen die Aus­wahl die­ser Auf­nah­me unter­halt­sam und abwechs­lungs­reich. Da gibt es Sala­mo­ne Ros­sis dop­pel­chö­ri­ge Sona­ta a quat­tro Vio­li­ni e doi Chi­tar­ro­ni mit ihren Fra­ge-Ant­wort-Dia­lo­gen in Pia­no und For­te und einem gra­vi­tä­ti­schen Fina­le. Um Echo­ef­fek­te ganz unter­schied­li­cher Art sind Bia­gio Mari­nis lyrisch leich­te Sona­ta in ecco con tre Vio­li­ni und Dario Cas­tel­los intro­ver­tier­te Sona­ta deci­ma set­ti­ma in ecco gebaut. So vor­sich­tig und aka­de­misch wie das umfang­rei­che Book­let ist auch die Inter­pre­ta­ti­on. Wenig auf­ge­regt, dafür mit gro­ßer Klar­heit und Prä­zi­si­on lei­ten Sté­pha­nie de Fail­ly und Bri­ce Sail­ly das Ensem­ble durch die­se Berei­che­rung für jede Barock­samm­lung. 

Gabrie­li, Mari­ni, Fon­ta­na u.a.: „Quat­tro Vio­li­ni a Vene­zia”, Cle­ma­tis, Sté­pha­ne de Fail­ly, Bri­ce Sail­ly (Ricer­car)

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