Bea­tri­ce Voh­ler gestal­te­te das Cover der Pre­mi­um-CD der CRESCENDO Aus­ga­be 6|2019.

Am 28. Novem­ber 2019 ab 19:00 Uhr kön­nen Sie Ihre Wer­ke beim After-Work-Apé­ro in der CRE­SCEN­DO-Redak­ti­on erle­ben.

Was mei­ne Schwes­ter kann, das kann ich auch!“
Ja, ein wenig Rebel­li­on war es schon, die Bea­tri­ce Voh­ler vor etwa 20 Jah­ren aus der Reser­ve und an die Lein­wand lock­te, um die ers­ten groß­for­ma­ti­gen Bil­der in Acryl zu fer­ti­gen. Dabei kommt sie eigent­lich aus einer ande­ren Ecke der schö­nen Küns­te: Als Foto­gra­fin mit Meis­ter­prü­fung hat­te sie sich ursprüng­lich dem schnel­len Bild ver­schrie­ben – über Jah­re ihr krea­ti­ver Schwer­punkt und Haupt­ein­nah­me­quel­le fürs täg­li­che Leben. Doch irgend­wann ent­stand zwi­schen Lei­den­schaft und Brot­er­werb dann doch eine künst­le­ri­sche Lücke. Die sie, zunächst initi­iert von jenem schöp­fe­ri­schem Eigen­sinn – ein Hauch Trotz hat der Kunst noch nie gescha­det –, bald zu fül­len wuss­te: Sie begann, Far­ben in For­men zu malen und das Gegen­ständ­li­che der Berufs­fo­to­gra­fie in abs­trak­te, gegen­stands­lo­se Bil­der auf der Lein­wand zu
ver­än­dern.
Dabei spiel­te in den Anfän­gen die Far­be Rot eine beson­de­re Rol­le: Die Nuan­cen der ein­zel­nen Far­ben ver­schmel­zen in ihren Wer­ken zu Farb­flä­chen, kon­tras­tie­ren­de Ele­men­te geben den Bil­dern eine ganz beson­de­re, sub­ti­le Span­nung. Über die Jah­re ver­än­dert sich ihre Male­rei, es ent­ste­hen Col­la­gen, und welt­weit gesam­mel­te Din­ge – ihre Rei­se­lust ist sowohl der Lie­be zu frem­den Kul­tu­ren als auch ihrem krea­ti­ven Jagd­fie­ber geschul­det – fin­den ein end­gül­ti­ges Zuhau­se auf ihren Bil­dern: ver­ros­te­tes Blech aus der Mon­go­lei etwa, anti­ke Buch­rü­cken oder Schrift­frag­men­te alter Maga­zi­ne, Par­ti­tu­ren oder Bücher, ein 5.000-Reichsmarkschein, Alt­holze­cken im span­nen­den Kon­trast zu far­ben­fro­hen Strei­fen. Bunt, lebens­froh, mit­un­ter auch nost­al­gisch sind ihre Bil­der, und immer ist jene Neu­gier spür­bar, die sowohl die Groß- als auch die Klein­for­ma­te so viel­sei­tig machen. Auf einen Stil fest­le­gen lässt sich Bea­tri­ce Voh­ler dabei in aller Kon­se­quenz nicht.
Die Künst­le­rin lebt und arbei­tet in Mün­chen und arbei­tet in Mün­chen und stellt ihre Wer­ke regel­mä­ßig in diver­sen Aus­stel­lun­gen vor.

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Mehr über die Künst­le­rin auf www.vohler.com

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, die­se Ver­an­stal­tung ist lei­der bereits aus­ge­bucht.

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crescendo Redaktion
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