Méta­mor­pho­ses noc­turnes“ – mit die­sem pro­gram­ma­ti­schen Titel ver­sah Györ­gy Lige­ti 1954 sein Ers­tes Streich­quar­tett. Das Dudok Kwar­tet Ams­ter­dam gas­tiert damit beim Oberst­dor­fer Musik­som­mer vor der impo­san­ten Kulis­se der All­gäu­er Alpen­gip­fel. Im Eröff­nungs­kon­zert erfreut die Würt­tem­ber­gi­sche Phil­har­mo­nie Reut­lin­gen mit Tschai­kow­skis „Roko­ko-Varia­tio­nen“. Das Capri­cor­nus Ensem­ble Stutt­gart bringt Leo­pold Mozart anläss­lich der 300. Wie­der­kehr sei­nes Geburts­ta­ges ein Ständ­chen. Und das Trio Mar­vin erin­nert an Mie­c­zysław Wein­berg, der vor 100 Jah­ren zur Welt kam, in die Tra­gö­di­en des 20. Jahr­hun­derts hin­ein­ge­ris­sen wur­de und den­noch die mora­li­sche Kraft besaß, das Moment der Hoff­nung in sei­nem Werk auf­recht­zu­hal­ten. Hin­auf in die Ber­ge geht es mit Ger­man Brass. Sie spie­len in 1932 Meter Höhe auf dem Nebel­horn. 

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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