News | 03.02.2022

Wiener Staats­oper ehrt drei heraus­ra­gende Künstler

von Redaktion Nachrichten

3. Februar 2022

Die Diri­gentin ist zum Ehren­mit­glied der ernannt worden. Wie das Haus am Donnerstag mitteilte, wurde der Austra­lierin die Auszeich­nung am Mitt­woch­abend nach der Vorstel­lung von Benjamin Brit­tens „Peter Grimes“ auf offener Bühne verliehen. Zudem erhielten der deut­sche Tenor und der wali­si­sche Bass­ba­riton den öster­rei­chi­schen Berufs­titel „Kammer­sänger“.

Simone Young, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel und Andrea Mayer

Simone Young, Jonas Kauf­mann,
Bryn Terfel und Andrea Mayer

Kunst- und Kultur­staats­se­kre­tärin Andrea Mayer erklärte, die Ehrungen erfolgten „im vollen Bewusst­sein, dass die jeweils einzig­ar­tige künst­le­ri­sche Leis­tung dieser drei wunder­baren Künstler der Exzel­lenz des Hauses nicht nur entspricht, sondern, dass sie damit den inter­na­tio­nalen Glanz dieses beson­deren Opern­hauses noch verstärkt“. Staats­opern­di­rektor Bogdan Roscic erklärte, die Ehrung von gleich drei heraus­ra­genden Künst­lern mache den Abend einmalig.

Die Ausge­zeich­neten dankten für die Ehrungen und betonten ihre enge Verbun­den­heit mit der Wiener Staats­oper. „Einige der für mich wich­tigsten Diri­gate habe ich hier gemacht“, sagte Young. „Ich denke, dass ich mich spätes­tens mit diesem Titel als Öster­rei­cher fühlen darf“, erklärte Kauf­mann. „ ist einer meiner liebsten und wich­tigsten Heimat­orte“, betonte Terfel.

Young debü­tierte 1993 als erste Frau am Pult der Wiener Staats­oper. In seither 196 Abenden diri­gierte sie unter anderem die großen Werke von Wagner und Strauss, des italie­ni­schen Reper­toires und des 20. Jahr­hun­derts. Kauf­mann trat im Haus am Ring erst­mals 2006 als Tamino in Mozarts „Zauber­flöte“ auf. In 38 Vorstel­lungen war er in verschie­denen Partien zu erleben, als Peter Grimes gab er dort sein welt­weites Rollen­debüt. Terfels erster Auftritt an der Wiener Staats­oper datiert auf April 1993. An 72 Abenden gab er unter anderem in Mozarts „Don Giovanni“ die Titel­partie und den Lepo­rello sowie in Brit­tens „Peter Grimes“ den Balstrode.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.