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Die Wiener Staatsoper muss ihren regulären Spielbetrieb vorübergehend einstellen. Aufgrund des am Freitag von der österreichischen Bundesregierung bekanntgegebenen Lockdowns könnten vom 22. November bis 12. Dezember keine Vorstellungen stattfinden, teilte das Haus mit.

Wiener Staatsoper

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Der Probenbetrieb sei von den Maßnahmen nicht betroffen. Daher wolle man an der Neuproduktion des „Don Giovanni“ in der Regie von Barrie Kosky weiterarbeiten. Die Premiere am 5. Dezember werde ohne Publikum im Saal stattfinden, aber live im Hauptabendprogramm von ORF III übertragen.

Auch das Theater an der Wien hat alle Aufführungen der kommenden drei Wochen abgesagt. Man hoffe, die Premiere der Händel-Oper „Giulio Cesare in Egitto“ wie vorgesehen am 14. Dezember auf die Bühne bringen zu können, hieß es. Die für den 6. Dezember geplante Neuproduktion von Tobias Pickers „Thérése Raquin“ in der Kammeroper werde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Seit Freitag gilt in Wien die 2G-plus-Regelung. Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadt beschlossen, dass Besucher etwa von Kulturveranstaltungen neben Eintrittskarte und 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) auch einen aktuellen PCR-Test vorweisen müssen. Mit dem bundesweiten Lockdown sind nun vorerst sämtliche Vorstellungen unmöglich.

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