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Die Wiener Staatsoper will bis zum Ende der Saison noch sechs Premieren vor Publikum präsentieren. Voraussetzung sei, dass die Corona-Maßnahmen der Stadt Wien die Wiedereröffnung am 19. Mai zulassen, teilte das Haus am Mittwoch mit. Zuvor hatte die österreichische Bundesregierung Lockerungen unter anderem für die Kulturbranche ab 19. Mai in Aussicht gestellt.

Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper

Erstmals können Zuschauer im Opernhaus Frank Castorfs „Faust“-Inszenierung (19. Mai) und Calixto Bieitos „Carmen“-Produktion (26. Mai) erleben, die bisher nur online gezeigt wurden. Als weitere Premieren plant die Wiener Staatsoper Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ (22. Mai), Giuseppe Verdis „Macbeth“ (10. Juni), die Kinderopern-Produktion „Der Barbier für Kinder (24. Mai) und den Ballett-Dreiteiler „Tänze Bilder Sinfonien“ (26. Juni).

Die Wiener Staatsoper ist Corona-bedingt seit knapp einem halben Jahr geschlossen, die längste Periode seit der Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg. In dieser Zeit hat das Ensemble weiter geprobt und einstudiert. Mehrere Vorstellungen wurden für Fernsehen, Streaming und Radio herausgebracht. Auf diese Weise habe man weltweit mehr als fünf Millionen Kontakte erreicht.

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