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Die Wiener Staatsoper will in der kommenden Saison Stücke zeigen, die den Lauf der Kulturgeschichte verändert haben. „Werke, nach deren Uraufführung am nächsten Morgen zwar alles so war wie immer – und doch alles ganz anders“, sagte Direktor Bogdan Roščić am Donnerstag bei der Spielzeitpräsentation. Auf dem Programm stehen Neuproduktionen von Rossinis „Barbier von Sevilla“, Mozarts „Don Giovanni“, Bergs „Wozzeck“, Wagners „Tristan und Isolde“ und Monteverdis „L’Orfeo“.

Bogdan Roščić

Bogdan Roščić

Hinzu kommen drei Premieren, die in der laufenden Spielzeit nur online gezeigt werden konnten: Henzes „Das verratene Meer“, Verdis „La traviata“ und Wagners „Parsifal“ werden erstmals vor Publikum im Haus am Ring aufgeführt. Nachgeholt wird auch die Uraufführung von „Die Entführung ins Zauberreich“, einer „Wanderoper“ durch das Gebäude der Wiener Staatsoper für Kinder mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Gerald Resch.

Die Opéra de Monte-Carlo gastiert mit „Rossini Mania“ – zwei Opern und einer Gala – in Wien. Dabei wird Cecilia Bartoli erstmals in abendfüllenden Aufführungen an der Staatsoper zu erleben sein. Ihre Hausdebüts geben auch Sänger wie Claudia Mahnke (als Herodias in „Salome“), Olga Kulchynska (Adina in „L’elisir d’amore“), John Lundgren (Wotan in „Das Rheingold“ und Jochanaan in „Salome“) und Michael Nagy „Graf Almaviva in „Le nozze di Figaro“).

Die Ballett-Sparte bringt in der Saison 2021/22 je drei Premieren an der Wiener Staatsoper sowie der Volksoper Wien heraus. Den Anfang machen „Ein Deutsches Requiem“ im September (Volksoper) und „Im siebten Himmel“ im November (Staatsoper).

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