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Die Intendantin des Würzburger Mozartfests, Evelyn Meining, bleibt weitere sechs Jahre im Amt. Ihr bis 2023 laufender Vertrag wurde bis Juli 2029 verlängert, teilte die Stadt Würzburg am Donnerstag mit. Meining sei es gelungen, „dass das Musikfestival zu einem Leuchtturm von Stadt und Region mit internationaler Ausstrahlung w urde und dabei auch große Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit erfährt“, würdigte Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Vertragsunterzeichnung Mozartfest-Intendantin Evelyn Meining

Vertragsunterzeichnung
Mozartfest-Intendantin Evelyn Meining

Die Intendantin schaffe den Spagat zwischen intellektuellem Diskurs und einfach zugänglichen Formaten, zwischen hohem künstlerischen Anspruch und barrierefreiem Zugang für alle Menschen. Unter Meinings Leitung wurde das Mozartfest vom Bayerischen Kultusministerium als „herausragender Botschafter Bayerns in der gesamten Musiklandschaft“ gewürdigt. Seit ihrem Amtsantritt 2013 stieg die finanzielle Förderung durch den Freistaat von 0 Euro schrittweise auf 800.000 Euro für das diesjährige Jubiläumsprogramm.

Auch in den kommenden Jahren will Meining das Mozartfest weiterentwickeln. „Kontinuität ist in diesen unruhigen Zeiten in der Kultur wichtiger denn je“, sagte sie. „An Mozart fasziniert seine Gegenwart, dass seine Musik immer wieder neu zu uns spricht. Auf die bedeutende Tradition des Mozartfestes bauend geht es darum, erlebbar zu machen, wie ungebrochen aufregend und aktuell seine Musik ist“, betonte die Intendantin.

Das Würzburger Mozartfest existiert seit 1921 und gilt als das älteste in Deutschland. Es will die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) pflegen, vermitteln und ein Podium für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit seiner Musik schaffen.

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