Detektivgeschichten aus der Welt der Klassik: Wer erfand den James Bond-Soundtrack?

Der Konzertgitarrist und CRESCENDO-Autor Stefan Sell begibt sich auf Spurensuche. Er geht verdächtigen Motiven nach, sammelt unterschlagene und offensichtliche Indizien und ermittelt, wer sich wann und wo die ein oder andere Melodie geborgt hat. Packend und augenzwinkernd entdeckt Stefan Sell hörenswerte Diebstähle der Musikgeschichte.

In der zweiten Folge führt die Spur vom MI6 in London nach Helsinki zu den nahe gelegenen Wäldern. Die Frage: Wie kam James Bond zu seinem Leitmotiv, dem großartigen James Bond Theme? 

007 trifft Sibelius, Jean Sibelius, den großen Finnen, der sich selbst „eine Erscheinung aus den Wäldern” nannte. Sein Statement: „Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen.“ 

Wir wollen in dieser Folge hören, was Sibelius aus den „auf die Welt geworfenen Stücken zusammengesetzt“ hat.
Als Stargast bei den Ermittlungen wieder ganz vorn mit dabei: die Pianistin Luisa Imorde.

Als Stargast bei den Ermittlungen ganz vorn mit dabei: die Pianistin Luisa Imorde.

Jeden ersten Samstag im Monat!

Ein Podcast von CRESCENDO in Kooperation mit der Deutschen Welle.

Previous articleFrieden ist ein Grundbedürfnis!
Next articleLove, Love, Love…
Was hat John Wayne mit den Muppets und Groucho Marx gemeinsam? Für crescendo begibt sich Stefan Sell immer wieder auf die Suche nach verblüffenden Zusammenhängen. Überraschende Verbindungen bringt Sell auch als Konzertgitarrist auf die Bühne. In Programmen wie Don Quijote trifft Hamlet vereint er virtuoses Saitenspiel mit humorvollen Anekdoten und entstaubt die Weltliteratur. Seine langjährige Arbeit als Herausgeber und Autor beim Schott-Verlag wurde mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet.

1 COMMENT

  1. Auch die zweite Folge dieses neuen Poscasts hat mir wieder sehr gut gefallen! Stefan Sell bringt einen dazu, Musik mit neuen Ohren zu hören, und seine unterhaltsame, anekdotische Erzählweise macht sehr viel Spaß! Das Konzept der Sendung, Querverbindungen und Wechselwirkungen zwischen den verschiedensten Musikbereichen aufzuzeigen könnte meiner Meinung nach auch Hörer interessieren, die sich für klassische Musik weniger interessieren. Sehr spannend, weiter so!