Konstantia Gourzi ist Komponistin, Dirigentin und Pianistin. Als Wegbereiterin zeitgenössischer Musik gilt ihre Suche neuen Formen, die noch zu finden sind. 

Zum Gespräch kommt Konstantia Gourzi nach Berlin, in die Stadt, in der sie ihre Studienzeit verbrachte und mit der sie eine Hassliebe verbindet. Sie denkt zurück an ihre Zusammenarbeit mit Claudio Abbado, die altgriechischen Texte, die sie mit György Kurtág las, und sie verrät, warum wir die Regeln, die wir aufgestellt haben, aufgeben müssen, um Sicherheit zu gewinnen.

Vom Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising erhielt Konstantia Gourzi 2018 im Rahmen der Eröffnung des Masterstudiengangs Safeguarding am Kinderschutzzentrum der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom den Auftrag, ein musikalisch-szenisches Signal gegen Kindesmissbrauch zu komponieren. Im Gespräch erzählt sie, wie sie die Herausforderung bewältigte und bei einem Besuch in Rom in der Sant’Ignazio Kirche plötzlich die gesamte Komposition vor sich sah.

Klassik Viral: Solisten und Kammermusiker, erfahrene Orchestermitglieder und hoffnungsvolle Talente sprechen über das Musikerleben und die Musik, über ungewöhnliche Instrumente, vergessene Komponisten und hilfreiche Ohrwürmer. Dazu gibt es Live-Musik und Tipps gegen die Corona-Tristesse.

(Titelfoto: © Astrid Ackermann)

Termine und weitere Informationen zu Konstantia Gourzi unter: konstantiagourzi.com

Ein Gespräch mit Konstantia Gourzi über die Probleme der Musikwelt, die festgefahrene Situation an den Hochschulen und das antike Verständnis von Spiritualität, das Konstantia Gourzi in ihren Werken zum Ausdruck bringen möchte, unter: CRESCENDO.DE

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