Markus Stenz ist Dirigent, und er liebt den Moment der Aufführung, mittendrin zu sein und eins zu werden mit dem Raum und der Musik.

Zum Gespräch kommt Markus Stenz nach einer Aufführung von Benjamin Brittens Oper A Midsummer Night’s Dream an der Deutschen Oper Berlin. Er erläutert, wie für ihn die perfekte Aufführung aussieht, was ihn anspornt, Werke immer wieder zu dirigieren und warum die Siebte Sinfonie von Anton Bruckner swingen muss.

In Erinnerung an seine Arbeit mit György Kurtág, dessen einzige Oper Fin de partie nach dem gleichnamigen Drama Samuel Becketts er 2018 an der Mailänder Scala zur Uraufführung brachte, beschreibt Markus Stenz das Mysterium in Kurtágs Noten.

Klassik Viral: Solisten und Kammermusiker, erfahrene Orchestermitglieder und hoffnungsvolle Talente sprechen über das Musikerleben und die Musik, über ungewöhnliche Instrumente, vergessene Komponisten und hilfreiche Ohrwürmer. Dazu gibt es Live-Musik und Tipps gegen die Corona-Tristesse. 

(Titelfoto: © Kaupo Kikkas)

Weitere Informationen zu Markus Stentz und Auftrittstermine unter: www.markusstenz.com

Previous articleDas Adieu der Königin des Belcanto
Next articleAnna Netrebko sagt wegen OP „Nabucco“ in Wien ab
Arnt Cobbers spielte als Bassist Rock und Jazz, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Musikwissenschaft und promovierte über mittelalterlichen Kirchenbau. Er arbeitete als Architekturkritiker und schrieb zahlreiche Bücher zur Berliner Architektur, ehe er zur Musik zurückkehrte. Er arbeitete für Herbert Grönemeyer, war Chefredakteur von CRESCENDO, gründete das Jazzmagazin halb elf und leitet die Redaktion des Musikmagazins Partituren. Seit November 2021 ist er Inhaber und Geschäftsführer des Jaron Verlags in Berlin, der er von Beginn an als Autor begleitete.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here