Opus Klassik 2022

»Werke von berüh­render Schön­heit«

von Ruth Renée Reif

9. Oktober 2022

Der Opus Klassik 2022 wird in Berlin verliehen. Am 9. Oktober 2022 findet in einer Gala im Berliner Konzerthaus die Übergabe statt. Der Komponist Valentin Silvestrov wird für sein Lebenswerk geehrt.

Am 9. Oktober 2022 findet im Konzert­haus Berlin am Gendar­men­markt die Verlei­hung des OPUS KLASSIK 2022 statt. mode­riert die Gala, die von zahl­rei­chen Auftritten und Video­ein­blen­dungen begleitet wird. Der Verein zur Förde­rung der Klas­si­schen Musik e.V. vergibt die Preise für außer­ge­wöhn­liche musi­ka­li­sche Leis­tungen im Bereich der klas­si­schen Musik. Mit der Auszeich­nung des Kompo­nisten , der am 30. September seinen 85. Geburtstag beging, für sein Lebens­werk will der Verein ein poli­ti­sches Zeichen setzen.

Ausge­zeichnet für sein Lebens­werk: der Kompo­nist Valentin Silvestrov

Die Staats­mi­nis­terin für Kultur und Medien hält die Laudatio: „Valentin Silvestrov kompo­niert Werke von berüh­render Schön­heit. Stille Stücke, die in Zeiten der Aggres­sion und des Kriegs­lärms nur umso eindring­li­cher wirken… Seine Musik ist lebendig wie nie. Dass wir diese wunder­bare Musik, die ukrai­ni­sche Musik wahr­nehmen, dass sie aufge­führt und gespielt wird, dass wir sie kennen­lernen, ist wichtig. Europa wird noch so viel in diesem Land entde­cken und noch so viel von seinen mutigen Menschen lernen – wenn es uns gelingt, das Land und seine Kultur gemeinsam zu bewahren. Die Ukraine verdient all unsere Aufmerk­sam­keit und Unter­stüt­zung. Dafür wirbt Valentin Silvestrov und darin will ich ihn, darin wollen wir ihn unter­stützen.“

Singt mit dem Jugend­chor Young ClassX Seeds of Hope und wird ausge­zeichnet in der Kate­gorie Solis­ti­sche Einspie­lung des Jahres: die Mezzo­so­pra­nistin  

Als Gäste der Gala zu erleben sind Jonas Kauf­mann, Joyce DiDo­nato, Ludo­vico Einaudi, , , , Albrecht Mayer, und das Trio 21meter60.

Die Preis­träger des Opus Klassik 2022

Darf den Preis gleich zweimal in Empfang nehmen: Jonas Kauf­mann

Sängerin des Jahres / Sänger des Jahres: Lea Desandre / Jonas Kauf­mann

CRESCENDO-Verleger mit der Geigerin , die als Instru­men­ta­listin des Jahres ausge­zeichnet wird


Instrumentalist/​in des Jahres: Beatrice Rana (Klavier), Tianwa Yang (Violine), Dominik Wollen­weber (Englisch­horn)
Dirigent/​in des Jahres: Vladimir Jurowski
Komponist/​in des Jahres: Pēteris Vasks
Nachwuchskünstler/​in Gesang: Äneas Humm, Pene Pati
Nachwuchskünstler/​in Instru­ment: (Kontra­bass), Magda­lena Hoff­mann (Harfe)
Orchester des Jahres: KAP – Kammer­aka­demie Potsdam unter Anto­nello Mana­corda
Ensemble des Jahres: Huelgas Ensemble unter Paul Van Nevel

Ausge­zeichnet für die Solis­ti­sche Einspie­lung im Fach Gesang: Jeanine De Bique


Solis­ti­sche Einspie­lung Gesang: Jeanine De Bique (Oper), Miriam Feuer­singer (Orato­rium), Joyce DiDo­nato (Konzert), (Lied)

Ausge­zeichnet in der Kate­gorie Solis­ti­sche Einspie­lung: Igor Levit


Solis­ti­sche Einspie­lung Instru­ment: Viviane Chassot (Akkor­deon), Eckhard Manz (Orgel), Igor Levit (Klavier)

Ausge­zeichnet für die Konzert­ein­spie­lung des Jahres: der Oboist Abrecht Mayer und als Nach­wuchs­künst­lerin im Fach Instru­ment: die Harfe­nistin Magda­lena Hoff­mann


Konzert­ein­spie­lung:
Renaud Capuçon mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne (Arvo Pärt: Tabula Rasa)
Stefan Temmingh mit dem Capri­cornus Consort Basel (Leipzig 1723)
Albrecht Mayer mit der Deut­schen Kammer­phil­har­monie Bremen (Mozart)
Kammer­mu­sik­ein­spie­lung:
Daniel Cohen &  mit dem hr-Sinfo­nie­or­chester (Hinde­mith: Werke für Klari­nette)
Trio 21meter60 (nothing but tuba)
Armida Quar­tett (Mozart, String Quar­tets Vol. 4)
Klassik ohne Grenzen: Moby, Fran­cesco Tristano
Sinfo­ni­sche Einspie­lung:
Nieder­rhei­ni­sche Sinfo­niker (Sinfonie Nr.7, Poème lyrique / Stenka Razin / Carnaval) unter Mihkel Kütson
Berliner Barock Solisten (Mozart Sere­naden) unter Rein­hard Goebel

CRESCENDO-Verleger Winfried Hanu­schik mit Mitglie­dern des A‑cap­pella-Ensem­bles Singer Pur, das in der Kate­gorie Chor­werk­ein­spie­lung geehrt wurde


Chor­werk­ein­spie­lung des Jahres: Singer Pur
Opern­ein­spie­lung: Wiener Phil­har­mo­niker (Mozart: Così fan tutte) & Baye­ri­sches Staats­or­chester (Korn­gold: Die tote Stadt)
Welt­erstein­spie­lung des Jahres: Gold­berg Baroque Ensemble (Oratorio Secondo) unter Andrzej Szadejko
Inno­va­tives Konzert des Jahres: Reflektor Festival – Max Richter
Audio­vi­su­elle Musik­pro­duk­tion: Jakub Józef Orliński, Capella Craco­vi­ensis (Vivaldi: Stabat Mater)
Video­clip des Jahres: Hania Rani, Dobrawa Czocher (Inner Sympho­nies)
Edito­ri­sche Leis­tung des Jahres: Florian Uhlig, – Die kompletten Klavier­werke
Film­musik / Score des Jahres: Rund­funk-Sinfo­nie­or­chester Berlin – Alfred Schnittke: Film Music Edition, Vol.5 unter Frank Strobel

Ausge­zeichnet für Neue Klassik: Ludo­vico Einaudi


Neue Klassik: Ludo­vico Einaudi (Under­water)
Nach­wuchs­för­de­rung: The Young ClassX
Best­seller des Jahres: – The Berlin Concert
Inno­va­ti­ons­preis für Nach­hal­tig­keit: Bach by Bike