Was ist hier gesucht?

Brot, Wein und Käse

von crescendo Redaktion

20. Januar 2021

Ich gehöre zu den Grundlagen der Musik. Zu den Basics, wie man auf Neudeutsch gerne sagt. Wenn es mich nicht gebe, es fehlte der Klang.

Sie kennen mich. Ganz bestimmt. Da bin ich mir sicher, ziem­lich sogar. Sie wollen es viel­leicht nicht wahr­haben, aber es ist so. Wahr­schein­lich haben wir uns sogar schon einmal per­sön­lich getroffen. Das wäre auch gar nicht beson­ders ver­wun­der­lich. Das glauben Sie nicht? Sie selbst müssen dazu nicht einmal beson­ders musi­ka­lisch sein. Ist das nicht toll!? Ich bin mir sicher, sie könnten von Musik nicht die geringste Ahnung haben, und wüssten trotzdem, was ich bin und wie ich funk­tio­niere. Ich bin ein­fach derart ele­mentar, da muss man mich kennen. Ich gehöre zu den Grund­lagen der Musik. Zu den Basics, wie man Neu­deutsch gerne sagt. Wenn es mich nicht gebe, es fehlte der Klang. 

Kling, klang, klong

Dank mir passt alles zusammen. Daher findet man mich auch fast überall. Bei großen und berühmten Orches­tern findet man mich, genauso wie im Musik­verein oder im Gesangs­verein. Bei Män­ner­chören, Frau­en­chören, Schü­ler­chören, Kin­der­chören, in der Flö­ten­gruppe, im Schul­or­chester, im sin­fo­ni­schen Lai­en­or­chester – also, wie gesagt, man findet mich fast überall. Bevor es los­geht, werde ich häufig zuerst einmal abge­fragt. Wenn mich nicht alles täuscht, dann treffen mich die Schüler sogar im Schul­un­ter­richt. Da werde ich quasi gepaukt, meine theo­re­ti­schen Grund­lagen erör­tert. Dabei bin doch gar nicht so schwer. Man muss doch ein­fach nur bis drei zählen können. Ein, zwei, drei. Kling, klang, klong. Viel­leicht erin­nern Sie sich ja noch an ihre eigene Schul­zeit: Die Glo­cken klingen häufig nach meinem Prinzip.

Die Dreifaltigkeit der Musik

Ich will ja nicht blas­phe­misch sein, aber ich bin wohl so etwas wie die Drei­fal­tig­keit. Vater, Sohn und Hei­liger Geist – wenn man so wollte. Doch es gibt mich nicht ein­fach so. Wenn ich passen und richtig klingen soll, dann müssen schon ein paar Regeln ein­ge­halten werden. Einer allein, bewirkt noch nichts. Es muss sozu­sagen geschichtet werden, auf ein­ander auf­ge­baut. Oft ist es erst einer nach dem anderen und dann alle zusammen. Drei ist bei mir die ent­schei­dende Zahl. Aus Dreien werde ich gemacht. Es dürfen aber nicht irgend­welche Dreien sein, sie müssen schon ein bestimmtes Ver­hältnis haben und zuein­ander passen. Aus Drei werden dann irgend­wann Vier, denn so viele Gesichter habe ich. Die Ita­liener haben dabei aller­dings wohl etwas falsch völlig ver­standen. Bei denen geht es nicht um Musik, son­dern mal wieder nur ums . Sie sagen: Ich in Per­fek­tion, das könnten nur Brot, Wein und Käse sein. 

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