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Künst­le­ri­scher Eigen­sinn

von crescendo Redaktion

8. Juli 2020

Ich stamme aus einem kleinen böhmischen Dorf – und feierte Triumphe in New York! Künstlerischer Eigensinn und die politischen Umstände führten mich um die halbe Welt.

Ich stamme aus einem kleinen böhmi­schen Dorf – und feierte Triumphe in ! Künst­le­ri­scher Eigen­sinn und die poli­ti­schen Umstände führten mich um die halbe Welt. Meine fanta­sie­volle, rhyth­mus­be­tonte Kammer­musik ist eine wahre Fund­grube für virtuose Bläser.

Violin­stu­dium beim Schwie­ger­sohn von Antonín Dvořák

Mit 15 Jahren schon trat ich ins Prager Konser­va­to­rium ein und ­studierte Violine beim Schwie­ger­sohn von . Wegen fehlender Anpas­sungs­be­reit­schaft warf man mich zweimal raus, später aber war ich Geiger bei der Tsche­chi­schen Phil­har­monie und machte das Musik­lehrer-Diplom. Doch irgend­wann wurde mir der musi­ka­li­sche Hori­zont in zu eng, und so ging ich nach Paris, wo ich Kompo­si­ti­ons­schüler von Albert Roussel wurde.

Paris war der Befrei­ungs­schlag

Eigent­lich aber war es so: Ich ging nach , um meine Ansichten bestä­tigt zu finden! Paris war der Befrei­ungs­schlag für meine bis dato sehr einge­schränkte Krea­ti­vität. 1939 aber besetzte das NS-Régime erst meine tsche­chi­sche Heimat, 1940 auch Paris. Und so floh ich mit meiner fran­zö­si­schen Ehefrau nach . Die Flucht über die Pyre­näen, und bis New Jersey dauerte fast zehn Monate. Gelohnt hat sie sich: In den wurde ich einer der meist­ge­spielten Kompo­nisten. 1953 wurde ich ameri­ka­ni­scher Staats­bürger, kam später aber wieder zurück nach ­Europa. Die letzte Ruhe fand ich in der .

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Fotos: Digitale Bibliothek Gallica