Was ist hier gesucht?

Das war mal echte Emanzipation!

von crescendo Redaktion

14. April 2021

Diese fiesen, knöchrigen Kritiker sollten gefälligst hinter ihren Schreibtischen hervorkriechen.

Oha, ein Skandal. Ein hand­fester sogar! So schreiben es zumin­dest die Zei­tungen. Dann muss an der Sache wohl auch was dran sein. Dann muss es echt um was ganz Großes gehen. Die Opern­welt ist empört – natür­lich! Aber wohl auch ein klein wenig ent­zückt. Ist es doch mal wieder eine gute Gele­gen­heit für gepflegten Klatsch und Tratsch und ein biss­chen Auf­re­gung. Von Sexismus ist die Rede. Pfui! Von einer plumpen Statur wie aus einem Kin­der­buch wird da geschrieben. Oder von einem mol­ligen Bündel aus Baby­speck. Dop­pel­pfui! So etwas sollte man nicht sagen, geschweige denn schreiben. Und schon gar nicht über eine Frau. Und wirk­lich nie­mals über den Publikumsliebling!

In bestimmten Lebenslagen

Oberste Kri­ti­kerregel: Das Publikum weiß bestimmt, wo dein Auto steht. Und wenn nicht, dann findet es das Publikum ganz schnell heraus. Also werden offene Briefe geschrieben, natür­lich mit viel Empö­rung. Und öffent­liche Dis­kus­sionen gefor­dert. Diese fiesen, alten, knöch­rigen Kri­tiker sollten gefäl­ligst einmal hinter ihren Schreib­ti­schen her­vor­ge­kro­chen kommen und sich stellen. Oha – ja, das war wirk­lich ein Skandal. Das Pro­blem: Frauen sind ein­fach die bes­seren Männer. Zumin­dest in bestimmten Lebens­lagen. Und dann sind sie anschei­nend auch noch die bes­seren Ver­führer. Tja, Pech gehabt. Sorry, Männer. Futsch ist die Sophie! Das ist eben wie mit den Kri­ti­kern: Die haben ihre besten Jahre meis­tens auch schon ein Weil­chen hinter sich und wollen das ein­fach nur nicht so ganz einsehen.

Ein bisschen Bein

Einer, der das zum Bei­spiel her­vor­ra­gend erkannt hat, war . Also nicht das mit den Kri­ti­kern, son­dern das mit dem Alter und dem Ver­führen. Viel­leicht gefielen ihm aber auch ein­fach nur die schönen Frau­en­beine. Von denen gab es am Anfang näm­lich jede Menge zu sehen, in diesen kurzen Trikot-Hös­chen oder den necki­schen Plu­der­hosen. Ach, waren die hübsch anzu­sehen. Wahr­schein­lich ging es damals über­haupt weniger um den Gesang und in erster Linie um die Beine. Ganze Heer­scharen von Vätern sollen plötz­lich begeis­terte Fans von und Hänsel und Gretel geworden sein. So wird berichtet. Und das alles wegen ein biss­chen Bein. Huch! Wobei Beine an sich ja schon eine Sen­sa­tion waren. Oder zumin­dest das, was an den Beinen nun dran war. Das war mal echte Eman­zi­pa­tion. Ohne dieses ganze Gender-Gedöns. Denn am Ende, mal ehr­lich, geht es doch gar nicht darum, an jedes Wort brav ein „-innen“ anzu­hängen, son­dern darum, wer die Hosen anhat.

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