Baiba Skride
Baiba Skride (c)Marco Borggreve

Musikalisch ist die lettische Geigerin Baiba Skride für ihr ­aktuelles Album nach Amerika gereist. Privat liebt sie Werke von Mozart bis zur Band „Survivor“.

  1. Mozart: Mes­se c-Moll, John Eli­ot Gar­di­ner
    Mozarts c-Moll-Mes­se mit John Eli­ot Gar­di­ner höre ich mir immer an, wenn ich Inspi­ra­ti­on oder Auf­hei­te­rung brau­che. Beson­ders die Rein­heit der Stim­me in die­ser Auf­nah­me begeis­tert mich und kata­pul­tiert mich schlicht­weg in eine ande­re Welt!
  2. Beet­ho­ven: Vio­lin­so­na­ten, David Ois­trakh & Lev Obo­rin
    Die­se Ein­spie­lung ist für mich das Bes­te, was es in der Kam­mer­mu­sik für Kla­vier und Gei­ge gibt. Beson­ders die 10. Sona­te. Das Album ist voll purer Musik­lie­be, Hin­ga­be an den Noten­text und Respekt, aber den­noch so per­sön­lich und musi­ka­lisch, ohne dabei Thea­ter zu machen.
  3. Béla Bar­tók: Solo­so­na­te für Vio­li­ne, Yehu­di Menu­hin
    Die­se Sona­te ist eines der schwie­rigs­ten Stü­cke für Gei­ge über­haupt, und wie Menu­hin damit umgeht, ist ein­fach unglaub­lich.
    Ich lie­be ein­fach alles, was Menu­hin für und mit Bar­tók anstell­te. Sei­ne Inter­pre­ta­ti­on ist so auf­rich­tig und stark.
  4. Leoš Janáček: Streich­quar­tet­te, Quar­tet­to Ener­gie Nove
    Die Streich­quar­tet­te von Janáček habe ich erst kürz­lich für mich ent­deckt. Was für eine unglaub­lich rei­che musi­ka­li­sche Spra­che! Die­se Wer­ke soll­ten mehr Auf­merk­sam­keit vom Publi­kum bekom­men. Viel mehr Men­schen soll­ten über­haupt erst mal wis­sen, wer Janáček war und was für wun­der­schö­ne Musik er geschrie­ben hat. Sie geht direkt in die See­le und bringt einen zum Nach­den­ken. In der Ein­spie­lung des Quar­tet­to Ener­gie Nove gefällt mir vor allem die durch­gän­gi­ge Lie­be zum Detail.
  5. Sur­vi­vor: Eye of the Tiger
    Eye of the Tiger habe ich immer in mei­ner Play­list! Ein­fach, um mei­ne Unsi­cher­heit los­zu­wer­den. Und es macht schlicht­weg Spaß, die­sen Song zu hören.
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