Künstler privat

Corne­lius Meister

von CRESCENDO Redaktion

25. September 2022

Er könnte gern Pizza auf einem Finger drehen. Sagt einer, der mal eben einspringt, um – so souverän wie bravourös – den kompletten »Ring« bei den Bayreuther Festspielen 2022 zu dirigieren. Aufschlussreiche Antworten des Dirigenten und Pianisten Cornelius Meister.

Name: Corne­lius Meister

Geburtsdatum: 23. Februar 1980

Geburtsort: Hannover

Wohnort: Stutt­gart

Lebenspartner/in: Katha­rina Sell­schopp-Meister

Kinder: Drei Söhne: Zwil­linge (geb. 2007) und ein Dritter (geb. 2011)

Sternzeichen: Fische

Wie fühlen Sie sich gerade?
Frisch, denn es ist noch früh am Morgen

Ihre charakteristischste Eigenschaft?
Mein Glauben an das Gute

Was inspiriert Sie?
Natur, Menschen, Kultur

Was nehmen Sie sich immer wieder vor?
Mehr Zeit zu haben für das Wesent­liche

Was würde niemand von Ihnen vermuten?
Puh, das ist eine schwie­rige Frage. Um eine Ahnung davon zu haben, was man nicht von mir vermutet, sollte ich viel­leicht erst einmal präziser wissen, was man von mir vermutet.

Welche natürliche Gabe hätten Sie gern?
Zeichnen können; Pizza­teig auf einem Finger drehen; Fußball hundert Mal in der Luft halten

Ein großes „Beinahe“ in Ihrem Leben?
Mit 42 habe ich die Hoff­nung, dass ich auch in doppeltem Alter noch diri­gieren darf. Daher weniger ein „Beinahe“ als ein „Noch nicht“.

Ihre Vorstellung von Glück?
Glück ist, wenn es möglichst vielen Lebe­wesen gut geht.

Was wäre für Sie das größte Unglück?
Wenn wir es als Mensch­heit nicht hinbe­kämen, so zu leben, dass auch unsere Kinder und Kindes­kinder fröh­lich exis­tieren können.

Was wollten Sie als Kind werden?
Musiker, aber auch Astronom, Jurist, Mathe­ma­tiker, Atom­phy­siker

Wobei bzw. wann werden Sie schwach?
Tzat­ziki, Tira­misù – aber auch, wenn man mich so lange bittet, dass ich einfach nicht Nein sagen kann. Wenn nicht nur nach „wobei“ und „wann“ gefragt wird, sondern auch „bei wem“: bei meiner Frau.

Ihr größtes Talent?
Mein Ohr

Was können Sie gar nicht?
Unglaub­lich viel, aber das macht nichts, denn ich gebe mich der Illu­sion hin, dass ich alles noch lernen könnte.

Woran zweifeln Sie am meisten?
Der Zweifel am eigenen Tun ist für mich die Basis für alles. Das ist nicht zu verwech­seln mit einem verun­si­chernden Nicht-ein-noch-aus-Wissen. Viel­mehr meine ich, dass ein bestän­diges Sich-selbst-Hinter­fragen uns allen gut tut.

Wovor haben Sie Angst?
Ich habe ein großes Gott­ver­trauen und keine großen Ängste. Aber vom 10-Meter-Brett traue ich mich nicht zu springen.

Was ertragen Sie nur mit Humor?
Blöde Bemer­kungen und Intrigen

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Wenn jemand aufrichtig bereut und sich künftig anders verhält, sollte jeder und jede eine weitere Chance erhalten. Mir steht es sowieso nicht zu, über andere Menschen abschlie­ßend zu richten.

Ihre originellste Ausrede?
Der einzige Klavier­schlüssel für das Instru­ment, auf dem ich ein Konzert spielen sollte, war in meiner anderen Hose, 20 Kilo­meter entfernt. Leider war das keine Ausrede, sondern entsprach der Wahr­heit …

Welche Hoffnung haben Sie aufgegeben?
Meine Hoff­nungen gebe ich nie auf. Es gibt immer eine Chance, und sei sie noch so unwahr­schein­lich.

Das Credo Ihres Lebens?
Mein einziges Credo, das einen solchen Namen verdient, ist das Glau­bens­be­kenntnis.

Ihre Lieblingsbeschäftigung/Ihr Hobby?
In der Natur sein und mich dabei bewegen

Ihr Lieblingsland?
In Japan die Zuver­läs­sig­keit genießen, in Italien die Über­schwäng­lich­keit, auf Island die Abge­schie­den­heit, in Frank­reich die Kuli­narik, in Lett­land die herz­liche Gast­freund­schaft, in Deutsch­land die Vertraut­heit …

Ihre Lieblingsstadt?
Ich bin stolzer Hanno­ve­raner. Außerdem hatte ich bislang immer Glück mit den Orten, in denen ich feste Stellen hatte: Erfurt, Heidel­berg, Wien.

Ihr Lieblingsgericht?
Ich esse gern Unbe­kanntes. Aber eine Pizza mit Arti­scho­cken, Cham­pi­gnons und Pepe­roni ist schon etwas Feines; und Kartof­feln mit Quark und frischem Gemüse auch.

Ihr Lieblingsgetränk?
Kakao, heiß und kalt

Ihr Lieblingstier?
Alle, die nicht beißen und stechen

Ihre Lieblingsblumen?
Je nach Anlass: Sonnen­blumen, Rosen (eher rot oder weiß, weniger gelb oder rosa)

Ihr Lieblingsbuch?
Ich lese gern Sach­bü­cher, gerade auch zu Themen, bei denen ich mich kaum auskenne.

Ihr Lieblingsschriftsteller?
Homer, Ovid, Shake­speare, Goethe, Thomas und Hein­rich Mann, Agatha Christie, Astrid Lind­gren – je nach Anlass

Ihr Lieblingsfilm?
Chap­lins und Hitch­cocks Meis­ter­werke

Ihr Lieblingsmaler/darstellender Künstler?
Die Impres­sio­nisten, aber auch M.C. Escher

Ihr/e Lieblingskomponist/in?
Dafür reicht der Platz hier nicht. Siehe: corne​li​us​meister​.net/​r​e​p​e​r​t​o​ire

Ihr Lieblingswerk/Ihre Lieblingsoper?
Siehe Frage vorher

Ihr Lieblingsalbum?
Wahr­schein­lich etwas mit New Orleans Jazz

Ihr Lieblingsinstrument?
Ich selber kann nur Klavier, Cello, Horn, Cembalo, Orgel und verschie­dene Synthe­sizer bedienen, aber beim Hören bin ich immer auch neugierig auf Instru­mente, deren Klänge ich noch nie erfahren habe: Instru­mente aus fernen Ländern oder alte Instru­mente, die nicht mehr gebaut werden.

Das beste Konzert Ihres Lebens?
Das nächste

Ihr beglückendster musikalischer Moment?
Wahr­schein­lich das erste Rubato, das ich in meinem Leben diri­giert habe: vor etwa 25 Jahren in Smetanas „Má Vlast“ mit dem Jungen Sinfo­nie­or­chester Hannover.

Was bedeutet Ihre Kunst für Sie?
Für mich kann alles auf der Welt zur Kunst werden, wenn wir es nur zulassen und unser Denken und Empfinden offen und neugierig bleibt.

Der beste Auftritt Ihres Lebens?
Siehe „Das beste Konzert des Lebens“

Gibt es Rituale für ein gelingendes Konzert?
Etwas Sport treiben; raus­gehen; genü­gend essen; schlafen; duschen; dazwi­schen den ganzen Tag im inneren Ohr die Musik, die ich aufführen werde, hören; immer wieder die Noten anschauen; zuver­sicht­lich und mit Freude in die Auffüh­rung gehen.

Die Minuten vor dem Auftritt?
Habe ich den Takt­stock dabei? Und den Schlüssel für die Garde­robe, damit ich am Beginn der Pause nicht darauf warten muss, dass mir jemand aufschließt? Vor allem aber: Die ganze Zeit die Stim­mung und den Klang der gleich folgenden Musik im Ohr haben.

Und die Zeit danach?
Lieber nicht so viel Trubel, als dass ich nicht noch meinen Gedanken über die Auffüh­rung nach­hängen könnte.

Ihr größtes musikalisches Missgeschick?
Oh, da gibt es viele. Eine der zahl­rei­chen Wieder­ho­lungen und Da-capo-Anwei­sungen bei Händels „Wasser­musik“ vergessen, einen wich­tigen Chor­ein­satz bei „La traviata“ nicht gegeben und, und, und. Wir sind alle nur Menschen. In solchen Momenten, die sich wie Stunden anfühlen, möchte man am liebsten im Erdboden verschwinden – aber einige Zeit später kann ich auch darüber lachen.

Welche Musik mochten Sie als Kind/als Jugendlicher?
Bachs Fugen; Liszts virtuose Klavier­werke; Hans Zenders „Spazier­werke und Spiele“, das erste Werk, das ich als Pianist – ich war zehn Jahre alt – urauf­ge­führt habe

Ein Werk, das Ihr Leben verändert hat?
Ich habe ja schon so viel Musik gehört, als ich noch gar nicht spre­chen konnte und mit den Fingern kaum an die Klavier-Tastatur kam, dass ich mich an die prägendsten wohl nicht mehr erin­nere.

Welche Person/welches Ereignis hat Sie als Musiker/in maßgeblich geprägt und warum?
Allen voran meine Lehrer: mein Vater, dessen Schüler und Student ich quasi von der Geburt bis zu seinem Tod im Jahr 2002 war; meine Mutter; meine Profes­soren Martin Brauß, Eiji Ōue, Dennis Russell Davies, Karl Kamper.

Welches Werk wollen Sie unbedingt noch aufführen?
Messiaens „Saint Fran­çois d’As­sise“

Wann haben Sie zuletzt bei Musik geweint?
Gerade vor ein paar Tagen

Mit welcher/m Musiker/in der Vergangenheit würden Sie gern einen Abend verbringen?
Franz Liszt und je einer Künst­lerin oder einem Künstler aus den wich­tigsten Musik­zen­tren, die alle im Abstand von viel­leicht 25 Jahren geboren wurden. Gern würde ich ihre Gedanken zur ihnen vertrauten Auffüh­rungs­praxis und ihr ästhe­ti­sches Verständnis kennen­lernen.

Welche Künstler beeindrucken Sie?
Eigent­lich alle. Denn schon allein seine Kunst öffent­lich zu präsen­tieren ist mutig und bewun­derns­wert, nicht wahr?

Welches Musikerklischee würden Sie gern geraderücken?
1. Der Lied­be­gleiter hat wenig Anteil an der Inter­pre­ta­tion des Werks, und es reicht, wenn ihm ein einziger Satz in der Zeitungs­kritik „Über den Lieder­abend des Sängers X“ gewidmet wird. 2. Der Opern­di­ri­gent diri­giert im Wesent­li­chen nur das Orchester und hat kaum Einfluss auf die Gestal­tung der Gesangs­par­tien. 3. Musiker haben tags­über frei.

Kuriose Orte, an denen Sie musiziert/geübt haben?
Mit meinem Stummen Klavier, einer ausklapp­baren Tastatur (ohne Elek­tronik), eigent­lich überall, wo es einen Tisch und einen Stuhl gab. Ansonsten: in Bahn­hofs­hallen, wo ab und zu ein Flügel stand zur öffent­li­chen Verwen­dung.

Welche drei Musikstücke würden Sie auf die berühmte Insel mitnehmen?
Da habe ich Glück: „Ein Musik­stück mitnehmen“ heißt für mich, es auswendig in meinem Kopf zu haben. Und da sind güns­ti­ger­weise ein paar mehr als nur drei drin.

Wenn morgen die Welt unterginge, welche Musik würden Sie spielen/singen?
Eine hoff­nungs­frohe, geist­liche Musik, zusammen mit lieben Menschen

Wenn Sie nicht Ihr Instrument spielen bzw. singen würden, welches würden Sie wählen?
Viel­leicht Kontra­bass in einer Jazz­band? Oder Wagner-Tube? Oder mich als Synchron-Spre­cher versu­chen?

Gibt es weitere Interessen/Leidenschaften neben der Musik?
O ja! Schwimmen, Wandern, Laufen, Ski-Lang­lauf, Philo­so­phie, Spra­chen, Unter­hal­tungen mit Menschen anderer Kulturen oder Profes­sionen und möglichst oft etwas Neues, von dem ich noch gar nichts wusste.

Ihr persönlicher Bühnenalbtraum?
Bei meinem ersten Auftritt vor Jahren im berühmten Amster­damer Concert­ge­bouw habe ich es zwar noch vor der Ouver­türe geschafft, die scheinbar endlos lange Treppe unfall­frei zu bewäl­tigen, aber mit dem ersten Tritt von der (mit einem Teppich bezo­genen) Treppe auf das (Parkett-)Podium bin ich so blöd ausge­rutscht – ich hatte neue Schuhe mit beson­ders glatten Sohlen an –, dass ich beim Umfallen gleich noch ein Brat­schen-Noten­pult mitge­rissen habe. Der Applaus erstarb, aber ich hatte mich nicht verletzt, und danach hatten wir ein fröh­li­ches Konzert.

In welchem Jahrhundert hätten Sie gern gelebt?
Eigent­lich bin ich, im Vergleich, sehr zufrieden mit unserer Zeit.

Welche historischen Figuren bewundern Sie?
Dieje­nigen, von denen man viel zu wenig weiß. Denn ein Alex­ander der Große, ein Caesar, eine Kleo­patra: Bei all ihrer Wich­tig­keit für die Mensch­heits­ge­schichte hatten sie doch auch furcht­bare Seiten. Dennoch erkenne ich an, in welch beein­dru­ckender Weise sie den Gang der Dinge beein­flusst haben.

Und welche lebenden Menschen?
Da bin ich vorsichtig. Denn ich bewun­dere durchaus viele, aber wer verspricht mir, dass sie nicht in ein oder zwei Jahren etwas Schlimmes tun, während man diese Zeilen immer noch lesen kann?

Gibt es einen Denker/Philosophen, der Sie begleitet?
Gern nehme ich ein Reclam-Bänd­chen über die Geschichte der Philo­so­phie mit auf meine Reisen. Da habe ich die meisten versam­melt.

Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie?
Die mit dem meisten Blut an ihren Händen oder – noch schlimmer – mit dem meisten Blut an den Händen ihrer Helfer und Schergen

Die beste Reform in der Geschichte?
Selbst die Fran­zö­si­sche Revo­lu­tion hat nicht sofort, nicht einmal nach einigen Jahren, Frieden und lebens­werte Verhält­nisse für alle gebracht. Aber sie hat einen Prozess ange­stoßen, ohne den wir heute vermut­lich nicht in unseren Demo­kra­tien leben würden. So vertraue ich darauf, dass auch künftig Verän­de­rungen möglich sein werden, auch wenn sie nicht sofort nur Gutes bewirken, sondern erst nach einigen Umwegen.

Welche drei Persönlichkeiten würden Sie gern zum Dinner einladen?
Michelle Obama, Krys­tian Zimerman und Otto Waalkes, und zwar alle zusammen

Bei wem wären Sie gern zum Dinner eingeladen?
Bei einem Diktator. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie manche Menschen so grausam sein können, und würde gern aus nächster Nähe deren Psyche zu ergründen versu­chen.

Welche Musik würden Sie einem Klassikeinsteiger empfehlen?
Seit zwei Jahren habe ich viele soge­nannte Eins-zu-eins-Konzerte gespielt, sicher­lich auch für einige Klas­sik­ein­steiger. Dabei schaue ich meinem Gast, den ich vorher nicht kenne, eine Minute lang fest in die Augen, ohne dass wir mitein­ander spre­chen. Danach entscheide ich, welches Stücke oder welche Stücke ich für sie oder ihn spiele. Vermut­lich habe ich mich manches Mal in den Vorlieben geirrt, aber mein Ziel, nämlich wenigs­tens zu versu­chen, genau das zu spielen, was mein Gegen­über in diesem Moment erfüllen, anrühren, bewegen würde: dieses Ziel habe ich doch immer erreicht.

Wären Sie manchmal gern ein/e andere/r und wenn ja, wer?
Nein

Was ist Ihr Seelenort?
Meine Familie

Gibt es einen Sehnsuchtsort?
Ein Rück­zugsort, an dem, so träume ich, die Zeit um mich herum stehen­bleibt. Das heißt: Wenn ich nach ein paar Stunden oder Tagen wieder hervor­käme, hätte sich die Welt nicht einfach weiter­ge­dreht, ich hätte in meiner „Abwe­sen­heit“ nicht E‑Mails oder andere Nach­richten erhalten, deren Bear­bei­tung nun auf mich wartet.

Wofür würden Sie Ihr Leben opfern?
Viel­leicht für Fami­li­en­mit­glieder

Wenn es schon sein muss: Wie und wo würden Sie gern sterben?
So, dass es meinen Ange­hö­rigen nicht so schwer fällt, und zu einer Zeit, dass ich mit allen im Reinen sein kann. Aber der Tod ist sicher­lich nichts Schlimmes, ohne ihn gäbe es auch das irdi­sche Leben nicht.

Wie soll man sich an Sie erinnern?
Hoffent­lich wird man sagen können, dass ich für andere ein klein wenig Gutes bewirkt habe.

Was möchten Sie Ihren Kindern mit auf den Weg geben?
Vertrauen in ihre Fähig­keiten und ihre Umwelt

Wie sieht ein gelungener Tag in Ihrem Leben aus?
Vieles lernen, vieles kennen­lernen; viel Krea­tives – und abends gern ein biss­chen Muskel­kater

Welcher Illusion geben Sie sich gern hin?
Alle wollen immer nur das Beste für das große Ganze.

Welche Frage stellen Sie am liebsten anderen?
Hast Du hierzu einen guten Rat für mich?

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Wahr­schein­lich mit Kasta­ni­en­sam­meln für die Eltern unserer Nach­barn, die ein paar Wild­schweine hatten.

Was haben Sie – neben Schlüssel und Handy – immer dabei?
Mein Notiz­buch („Hätt« mir gern was aufno­tiert, ich vergess« nämlich gar so leicht“) und gern eine Taschen­par­titur, falls ich irgendwo mal warten muss.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Herzens­güte, Ehrlich­keit, Hilfs­be­reit­schaft

Welche Eigenschaften bei einem Mann?
Die glei­chen. Warum sollte es da Unter­schiede geben?

Welche Eigenschaften verabscheuen Sie am meisten?
Selbst­sucht, Verlo­gen­heit, Grau­sam­keit

Was lieben Sie an Ihrer Lebenspartnerin/Ihrem Lebenspartner am meisten?
Alles. Ja, wirk­lich.

Eine Entdeckung, die Sie erst kürzlich gemacht haben?
Ich kann die Höhe des Wasch­be­cken-Stöp­sels in kürzester Zeit selbst und ohne Werk­zeug verstellen.

Ihre Strategie für kurzfristige Entspannung?
Einfach hinlegen, Wecker stellen, sofort einschlafen. Habe ich von Kindes­beinen an trai­niert.

Welcher Urlaubstyp sind Sie? Strandschläfer, Berg- und Tal-Aktivist oder Kulturreisender?
Wenn es nur die drei Möglich­keiten gibt: Berg-und-Tal-Akti­vist

Tag- oder Nachtmensch? (Nachtigall oder Lerche?)
Gerade weil ich oft spät­abends arbeite, genieße ich es, wenn ich früh­mor­gens aktiv sein kann.

Sind Sie abergläubisch?
Nein

Haben Sie ein Maskottchen?
Nein. Aber ich freue mich, wenn ich, wie neulich, einen Teddy-Bären mit Fan-Schal eines Orches­ters als Maskott­chen geschenkt bekomme.

Fotos: Matthias Baus