Die Playlist von...

Baiba Skride

von crescendo Redaktion

13. September 2018

Die lettische Geigerin Baiba Skride verrät CRESCENDO die Tracks auf ihrer privaten Playlist. Sie liebt Werke von Mozart bis zur Band Survivor.

Die Play­list von Baiba Skride

1. Mozart: c‑Moll-Messe |
Mozarts c‑Moll-Messe mit John Eliot Gardiner höre ich mir immer an, wenn ich Inspi­ra­tion oder Aufhei­te­rung brauche. Beson­ders die Rein­heit der Stimme in dieser Aufnahme begeis­tert mich und kata­pul­tiert mich schlichtweg in eine andere Welt!

2. Beet­hoven: Violin­so­naten | Oistrakh & Lev Oborin
Diese Einspie­lung ist für mich das Beste, was es in der Kammer­musik für Klavier und Geige gibt. Beson­ders die 10. Sonate. Das Album ist voll purer Musik­liebe, Hingabe an den Noten­text und Respekt, aber dennoch so persön­lich und musi­ka­lisch, ohne dabei Theater zu machen.

3. Bartók: Solo­so­nate für Violine |
Diese Sonate ist eines der schwie­rigsten Stücke für Geige über­haupt, und wie Menuhin damit umgeht, ist einfach unglaub­lich.
Ich liebe einfach alles, was Menuhin für und mit Bartók anstellte. Seine Inter­pre­ta­tion ist so aufrichtig und stark.

4. Janáček: Streich­quar­tette | Quar­tetto Energie Nove
Die Streich­quar­tette von Janáček habe ich erst kürz­lich für mich entdeckt. Was für eine unglaub­lich reiche musi­ka­li­sche Sprache! Diese Werke sollten mehr Aufmerk­sam­keit vom Publikum bekommen. Viel mehr Menschen sollten über­haupt erst mal wissen, wer Janáček war und was für wunder­schöne Musik er geschrieben hat. Sie geht direkt in die Seele und bringt einen zum Nach­denken. In der Einspie­lung des Quar­tetto Energie Nove gefällt mir vor allem die durch­gän­gige Liebe zum Detail.

5. Survivor | Eye of the Tiger
Eye of the Tiger habe ich immer in meiner Play­list! Einfach, um meine Unsi­cher­heit loszu­werden. Und es macht schlichtweg Spaß, diesen Song zu hören.

Fotos: Marco Borggreve