Cédric Tiberghien

Die Playlist von...

Cédric Tiber­ghien

von crescendo Redaktion

30. April 2019

Der französische Pianist Cédric Tiberghien verrät CRESCENDO seine Lieblingsaufnahmen.

Die Play­list von Cédric Tiber­ghien

: Tristan und Isolde.
Jede einzelne Note rührt mich zu Tränen, egal ob von diesem abso­luten Genie gespielt (Carlos Kleiber ist mein musi­ka­li­scher Held) oder von Margaret Price gesungen. Jede Linie, jede Arti­ku­la­tion ist Liebe, Leben, Mensch. Perfekt.

2. Errol Garner: Concert by the Sea
Diese Musik gehört mit zum außer­ge­wöhn­lichsten Klavier­spiel, das ich kenne – kombi­niert mit der posi­tivsten und glück­lichsten Energie. Das Lächeln dauert mindes­tens eine Woche an!

3. : Lieder. Gundula Jano­witz und Irwin Gage
Rein­heit, Einfach­heit, Schön­heit. Die Kunst des Liedes, von einer der besten Sopra­nis­tinnen. Diese Bewun­de­rung für Jano­witz habe ich von meinem Groß­vater geerbt, der immer weinte, wenn er ihre „4 letzten Lieder“ von Strauss hörte.

4. Tord Gustavsen, Simin Tander, Jarle Vespestad: What was said
Tord Gustavsen „reist“ immer mit mir. Ich höre auf fast allen Flügen seine groß­ar­tigen Alben. Dieses spezi­elle drückt mit am eindrucks­vollsten aus, was Emotionen in der Musik bedeuten. Das Spiel, die Auswahl der Lieder, die Sprache (Pashto) und die Art und Weise, wie sie erzählt / gesungen werden – alles geht direkt ins Herz.

5. Bach: Violin Concertos. , Arcan­gelo, Jona­than Cohen
Am besten treffen es die poeti­schen Worte von Henri Michaux: „Musique, art de l’élan“. Jede Linie führt irgendwo hin, ist in Bewe­gung, geht „nach oben“. Diese Musik ist voll­kommen leben­dige Musik. Sie belebt dich wochen­lang! Sie bringt dich dazu, zu deinem Instru­ment zu rennen und zu spielen!

Fotos: JB MILLOT