Die Playlist von...

Isabelle van Keulen

von crescendo Redaktion

6. Dezember 2018

Die niederländische Geigerin Isabelle van Keulen verrät CRESCENDO die Tracks auf ihrer privaten Playlist. Aufnahmen mit Bach, Shostakowitsch und Piazolla.

Die Play­list von Isabelle van Keulen

1. J. S. Bach: Partita Nr. 1, b‑Moll | Chris Thile, Mando­line
Als Geiger muss man sich das ganze Leben mit Bach befassen – nicht unbe­dingt eine Qual! Aber die Art, wie Chris Thile das macht, ist einzig­artig und ein Muss für jeden Musiker!

2. Melody Gardot | My One and ­Only Thrill
Ein herr­li­ches Album von einer phäno­me­nalen Sängerin, die hier viel selbst kompo­niert hat. In jungen Jahren verletzt bei einem Verkehrs­un­fall, kam sie „thera­peu­tisch“ zur Musik. Und das bei dieser Stimme …

3. Pandolfi Mealli: Violin Sonatas | ­, und Fred Jacobs
Andrew Manze nahm dieses umwer­fende ­Album mit relativ unbe­kannten Violin­so­naten aus der Barock­zeit auf, als er noch gegeigt hat; die Fantasie und Lebens­freude, die hier hervor­springt, ist seit ­Jahren eine große Inspi­ra­tion.

4. Shosta­ko­witsch: Violin­kon­zert Nr. 2 cis-Moll | Oistrach und ­Kirill Kondra­shin
Eine alte Aufnahme von 1967: nicht das große, ­bekannte Schosta­ko­witsch-Violin­kon­zert, sondern das viel kargere, aber gerade deswegen so starke Zweite Violin­kon­zert. Oistrach: der Meister schlechthin. Seine hoch­vir­tuose und dabei so beschei­dene Art des ­Musik­ma­chens begleitet mich schon seit Jahren als große Inspi­ra­tion! No bull­shit!

5. Astor Piaz­zolla: Adiós Nonino (Live-Aufnahme aus , 1992)
Es ist Musik zum inten­siven Hinhören, nicht zum Entspannen, aber es gibt einem eine unge­heu­er­liche Kraft mit!

Fotos: Marco Borggreve