Kurz, aber klangvoll!

Rätsel: Was ist hier gesucht?

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Ich habe einen bedeutenden Namen in der Musik. Er sagt im Prinzip alles über mich aus. Und auch darüber, welche Wirkung ich habe. 

Was verbirgt sich hinter diesem Text?

Es ist der 1. Februar 1733. Was für ein Tag! Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen ist tot. Oh, nein! Das ganze Land trägt Trauer. Staatstrauer – und das ziemlich lange. Fast unerträglich lange. Sage und schreibe vom 15. Februar bis zum 15. Juli. Aber das Schlimmste: In dieser Zeit darf keine Musik gespielt werden: Alle Opern-Aufführungen sind gestrichen, alle Konzerte ausgesetzt – die Höchststrafe für einen Musiker. Also was tun in dieser Zeit? Däumchen drehen? Topflappen häkeln? Nein, komponieren ist das Zauberwort! Das dachte sich wohl auch Johann Sebastian Bach. Eine Messe sollte es werden. Und die Aufführungsstimmen widmete er dem Nachfolger, Kurfürst Friedrich August III. Clever!

Einen bedeutsamen Namen 

Das alles wäre ja aber gar nicht so besonders interessant, ginge es dabei nicht auch um mich. In diesem Falle geht es ja eigentlich fast nur um mich. Denn ich mache diese Messe schließlich zu dem, was sie ist. Stände die Messe nicht unter meinen Vorzeichen, dann wäre sie doch ganz bestimmt etwas ganz anderes. Aber dann dürfte sie natürlich auch nicht diesen, also meinen Namen tragen. Ist doch logisch!? Wie auch immer: Ich habe einen wichtigen, man möchte sagen gar bedeutenden Namen in der Musik. Er ist kurz, aber klangvoll. Und er sagt im Prinzip alles über mich aus. Und auch darüber, welche Wirkung ich habe. Manche mögen mich dabei leiden und wieder andere können mir so rein gar nichts abgewinnen. Ich bin sozusagen so etwas wie eine Geschmacksache. Aus dem Lateinischen übersetzt, bedeutet mein Name dabei so viel wie: weich. Aber manche sagen, ich klänge eher traurig, wehmütig und melancholisch. Wie gesagt, eine Geschmackssache.

Mein Geist, mein Sinn

Das, was ich bewirken kann, ist immer das Gleiche. Es ist alles nur eine Frage der Vorzeichen. Aber wo ich es bewirke, ist immer ganz unterschiedlich. Ich kann es bei einem Akkord, ebenso wie bei einer Tonleiter. Noch einmal zurück zu Johann Sebastian Bach. Ja, der konnte mir schon ganz schön was abgewinnen. Sonst hätten wir uns ja schließlich nicht immer wieder getroffen. So wie zum Beispiel an dieser Krippe. „Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn. Herz, Seel’ und Mut, nimm alles hin und laß dir’s wohlgefallen.“ Mehr ist dazu aber nun nicht zu sagen…

Wissen Sie, was wir suchen? Die Auflösung finden Sie auf der nächsten Seite!

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