Markus Poschner dirigiert das Bruckner Orchester Linz bei Anton Bruckners Sechster Sinfonie und zeigt diese als außergewöhnliches Meisterwerk. 

Anton Bruckner selbst hat seine Sechste Sinfonie einmal als seine „keckste“ von allen bezeichnet. Seine Zeitgenossen gleichwohl schätzen das Werk nur gering, und so konnte der Komponist nie die Gesamtaufführung erleben. Die vorliegende Aufnahme offenbart die verkannte Schöpfung als ausgesprochen avantgardistisch komponiertes Stück. Dabei scheint es Markus Poschner am Dirigentenpult ein Anliegen zu sein, die kammermusikalische Wendigkeit und Transparenz des vergleichsweise reduziert instrumentierten Werks herauszuarbeiten und die musikalische Essenz mit feinen klanglichen Abstufungen und Gesten freizulegen. 

Bruckner Orchester Linz
Das Bruckner Orchester Linz in seinem Domizil, dem Brucknerhaus
(Foto: © Reinhard Winkler)

Mit dem Bruckner Orchester Linz ist eines der renommiertesten Bruckner-Ensembles zu erleben, dessen reicher Erfahrungsschatz sich in einer faszinierend lebendigen und farbenreichen Interpretation widerspiegelt. Vom akzentuierten Beginn des Ersten Satzes über den feierlich strömenden Zweiten Satz und das federnde Scherzo bis hin zur Grandesse des Finales überzeugt die Sechste Bruckners als außergewöhnliches Meisterwerk.

Konzerttermine und weitere Informationen zum Bruckner Orchester Linz unter: www.bruckner-orchester.at

Anton Bruckner: „Symphony #6“, Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner (Capriccio)

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