Nicht ohne Grund trägt die neue CD von Amy Dick­son den Titel In Cir­cles (In Krei­sen). Denn sie ist eine Hom­mage an die Volks­mu­sik, die nach Ansicht der Saxo­fo­nis­tin seit Jahr­hun­der­ten welt­weit per­ma­nent Ein­fluss auf die Ent­wick­lung aller Musik­gen­res hat. Außer­dem bie­tet sie mit ihrer Ein­fach­heit und Mensch­lich­keit in digi­ta­len Zei­ten einen ver­bin­den­den Zufluchts­ort. Als Bele­ge hat sie 20 Stü­cke aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren von Anda­lu­si­en über Ungarn bis Aus­tra­li­en ein­ge­spielt. Prä­gnant und klar wie eine Stim­me gibt dabei ihr Instru­ment den Ton an; Beglei­ter der schnör­kel­lo­sen Inter­pre­ta­tio­nen sind Pia­nist Dani­el de Borah, Wil­liam Bar­ton (Did­ge­ri­doo) und das Ade­lai­de Sym­pho­ny Orches­tra unter Nicho­las Car­ter. Zeit­ge­nös­si­sche Beson­der­heit ist ein Saxo­fon-Kon­zert, das James Mac­Mil­lan eigens für Amy Dick­son kom­po­niert hat.

Amy Dick­son: „In Cir­cles”, Wil­liam Bar­ton, Dani­el de Borah, Ade­lai­de Sym­pho­ny Orches­tra, Nicho­las Car­ter (Sony)

www.amazon.de

ANZEIGE



Vorheriger ArtikelVollendete Schönheit
Nächster ArtikelWer hat den Kürzesten? Und warum Domingo singen soll
Antoinette Schmelter-Kaiser
Drei Studienorte (Freiburg, Paris, München), sieben Umzüge: Antoinette Schmelter-Kaiser ist viel herumgekommen. Für noch mehr Abwechslung sorgt ihr Beruf als Journalistin: Zehn Jahre war sie Redakteurin bei Miss Vogue, ELLE und Allegra. Seit 1998 arbeitet sie als freie Autorin für (Kunden-)Magazine und Internetportale. Kür neben ihrem Pflichtprogramm im Home Office sind Interviews, regelmäßige Besuche von Kulturevents und Reisen.

Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here