Frank Dupree widmet sich mit Rosanne Philippens und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Case Scaglione der Wiederentdeckung der jazzigen Kompositionen von Nikolai Kapustin.

Russe in Gershwins Kleidung“ wird der Komponist und Pianist Nikolai Kapustin (1937–2020) gerne mal genannt, da er Jazziges gekonnt mit Elementen aus Werken klassischer Komponisten wie Bach, Prokofjew und Strawinsky kombiniert. Eine solche Musik ist für den aus dem badischen Rastatt stammenden Klassik-Pianisten Frank Dupree wie gemacht, schließlich ist er auch gelernter Jazzschlagzeuger. 

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Aufnahme des Vierten Klavierkonzerts von Nikolai Kapustin mit Frank Dupree und dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn unter Case Scaglione

Im Klavierkonzert wirbelt Dupree mit seinen Blue Slicks so temperamentvoll über die Tastatur, dass man kaum auf dem Stuhl sitzenbleiben kann. Die niederländische Geigerin Rosanne Philippens fühlt sich in den Groove dieser Musik ebenfalls gekonnt ein, wie auch das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter dem Amerikaner Case Scaglione, das die Solisten mit Swing und Schmiss begleitet und auch in der Kammersinfonie mit Temperament und Sinn für Farben glänzt. Ein mitreißendes Album, das einfach Spaß macht.

Im Gespräch erzählt Frank Dupree, wie er die Kompositionen Nikolai Kapustins entdeckte. Das Gespräch mit Frank Dupree unter CRESCENDO.DE

Nikolai Kapustin: „Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 u.a.“, Frank Dupree, Rosanne Philippens, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Case Scaglione (Capriccio)