Beschwingt tän­zeln­de Chö­re, melan­cho­lisch abgrün­di­ge Ari­en sowie krie­ge­risch auf­trump­fen­de Pau­ken und Trom­pe­ten: Es sind unge­wohn­te Klän­ge, die das bel­gi­sche Vokal­ensem­ble Vox Lumi­nis unter der Lei­tung sei­nes Grün­ders, des fran­zö­si­schen Flö­tis­ten und Trom­pe­ters Lio­nel Meu­nier, in sei­ner neu­en Ein­spie­lung prä­sen­tiert, liegt der Schwer­punkt des Ensem­bles doch in der geist­li­chen Vokal­mu­sik Deutsch­lands und Ita­li­ens des 17. und 18. Jahr­hun­derts. Mit Hen­ry Pur­cells King Arthur wen­det es sich nun erst­ma­lig der Gat­tung Oper und der eng­li­schen Spra­che zu. Den Merk­ma­len der eng­li­schen Barock­oper fol­gend, besteht das Werk aus gespro­che­nen Schau­spiel­tex­ten, die sich aller­dings nicht auf der CD fin­den, und kom­men­tie­ren­den Musik­num­mern für wech­seln­de Beset­zun­gen. Mit stimm­ge­wal­ti­gen, gewitz­ten und stel­len­wei­se auch stark cha­rak­ter­lich gefärb­ten Stim­men bie­tet das Ensem­ble ein durch­gän­gi­ges, abwechs­lungs­rei­ches Hör­ver­gnü­gen. 


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