Magdalena Hoffmann

Facet­ten­reiche Klang­ge­stal­tung

von Christina M. Bauer

17. Februar 2022

Durch die Nacht tanzen und träumen! Die Harfenistin Magdalena Hoffmann spürt auf ihrem Album „Nightscapes for Harp“ der Musik aus zwei Jahrhunderten nach.

Brit­tens Harfen-Suite, ausge­wählte Chopin-Walzer, ein roman­ti­sches Clara-Schu­mann-Notturno, ein modern-jazziges Nocturne von Fred Hersch und noch einige mehr begegnen einander in diesem Reper­toire. Derart Kontrast­rei­ches weiß elegant zu verknüpfen und an der Konzert­harfe nuan­ciert heraus­zu­ar­beiten.

Magda­lena Hoffman spielt aus dem Walzer op. 34 von , der auch auf ihrem Album „Night­s­capes for Harp“ zu hören ist.

Neben Origi­nalen für ihr Musik­in­stru­ment – etwa von Henri­ette Renié und Marcel Tour­nier – hat die Soloh­ar­fe­nistin des BR-Sympho­nie­or­ches­ters dafür zahl­reiche Klavier­werke neu arran­giert. So zeigt sich, dass bereits die einst von John Field fürs Klavier verfassten, einsät­zigen Nocturnes am 47-Saiter zur Geltung gebracht werden können, ebenso Musik von Respighi oder Chopin. Den Rahmen für das zehn Kompo­nisten sowie etwa zwei Jahr­hun­derte umfas­sende Solo­album bilden die Themen Nacht und Tanz. Sie werden fein­sinnig reflek­tiert in flir­renden Arpeg­gien, dichten Akkorden, traum­wand­le­ri­schen Melo­dien und facet­ten­rei­cher Klang­ge­stal­tung.

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Auftrittstermine und weitere Informationen zu Magdalena Hoffmann unter: www.magdalenahoffmann.org

Fotos: AlphaUniversal