Tristan und Isolde – über die Jahrhunderte hinweg wurde das ergreifende Liebesdrama tradiert. Richard Wagner brachte die Liebessehnsucht in sinnlichen, aufwühlenden Klängen auf die Bühne. 

Tristan und Isolde erzählt vom ewig unerfüllten Liebessehnen. Richard Wagner löste mit seiner Oper eine Selbstmordepidemie aus. Da ist vor allem der Tristan-Akkord! Wo aber kommt diese so wirkungsvolle Tonfolge her? – Episode acht von Hidden Secrets of Classical Music begibt sich auf Spurensuche durch die Musikgeschichte: zu Franz Liszt, Louis Spohr, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn. Zu Gast ist Cornelius Meister, der Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. Im Gespräch erläutert er, was das Neue am Tristan-Akkord ist. 

Ein Podcast von CRESCENDO in Kooperation mit der Deutschen Welle.

Cornelius Meister
Dirigierte das ORF Radio-Symphonieorchester Wien bei Richard Wagners Oper Tristan und Isolde: Cornelius Meister
(Foto: © Marco Borggreve)

Jeden ersten Samstag im Monat!

Wer hat hier von wem geklaut? Detektivgeschichten aus der Welt der Klassik: Gehört Klauen zum Handwerk eines Komponisten? Der Konzertgitarrist und CRESCENDO-Autor Stefan Sell begibt sich auf Spurensuche. Er geht verdächtigen Motiven nach, sammelt unterschlagene und offensichtliche Indizien und ermittelt, wer sich wann und wo die eine oder andere Melodie geborgt hat. Packend und augenzwinkernd entdeckt Stefan Sell hörenswerte Diebstähle der Musikgeschichte. Titelbild: Ludwig und Malwine Schnorr von Carolsfeld als Tristan und Isolde bei der Münchner Uraufführung der Oper 1865 in München (Foto: Staatliche Verwaltung der Schlössern)