Das Wagner-Mysterium

Ist der Tristan-Akkord eine Täuschung?

von Stefan Sell

7. August 2021

Hidden Secrets of Classical Music, Fall 8: Eine der legendärsten Tonfolgen der Musikgeschichte – sollte sie wirklich nicht von Wagner selbst sein? Die Ermittlungen laufen. Als Experte mit dabei: Dirigent Cornelius Meister

Tristan und Isolde erzählt vom ewig uner­füllten Liebes­sehnen. Richard Wagner löste mit seiner Oper eine Selbst­mor­depi­demie aus. Da ist vor allem der Tristan-Akkord! Wo aber kommt diese so wirkungs­volle Tonfolge her? – Episode acht von Hidden Secrets of Clas­sical Music begibt sich auf Spuren­suche durch die Musik­ge­schichte: zu , , , , . Zu Gast ist , der Gene­ral­mu­sik­di­rektor der Staats­oper und des Staats­or­ches­ters . Im Gespräch erläu­tert er, was das Neue am Tristan-Akkord ist.

Cornelius Meister
Corne­lius Meister in Wien bei Richard Wagners Oper Tristan und Isolde (Foto: Marco Borg­greve)

Wer hat hier von wem geklaut? Detek­tiv­ge­schichten aus der Welt der Klassik: Gehört Klauen zum Hand­werk eines Kompo­nisten?

Der Konzert­gi­tar­rist und CRESCENDO-Autor begibt sich auf Spuren­suche. Er geht verdäch­tigen Motiven nach, sammelt unter­schla­gene und offen­sicht­liche Indi­zien und ermit­telt, wer sich wann und wo die eine oder andere Melodie geborgt hat. Packend und augen­zwin­kernd entdeckt Stefan Sell hörens­werte Dieb­stähle der Musik­ge­schichte. Titel­bild: Ludwig und Malwine Schnorr von Carol­s­feld als Tristan und Isolde bei der Münchner Urauf­füh­rung der Oper 1865 in (Foto: Staat­liche Verwal­tung der Schlös­sern)

Fotos: Staatliche Verwaltung der Schlösser