Das Attacca Quartet bringt mit „Of All Joys” ein Album der Kompositionen von Philip Glass, Arvo Pärt und Renaissancemusikern heraus. 

Ein Trend unter mutigen Streichquartetten ist es, wieder Konzeptalben herauszubringen: konsequent, zum Teil eklektisch zusammenstellte Alben zum Anhören, anstatt Repertoiresammlungen, die man alphabetisch in die Musikbücherei ordnet. Siehe zum Beispiel Brooklyn Rider oder Danish String Quartet und jetzt auch das (ebenfalls aus Brooklyn stammende) Attacca Quartet mit „Of All Joys“.

Dass Attacca Quartet
Das Attacca Quartet: die Geiger Amy Schroeder und Keiko Tokunaga, der_die Cellist_in Andrew Yee und der Bratschist Luke Fleming
(Foto: © David Goddard)

Arrangiert um die zwei unterschiedlichen minimalistischen Stile Philip Glass’ (Drittes Streichquartett Mishima) und Arvo Pärts (Summa, Fratres), geben Renaissancekomponisten wie John Dowland (Flow my Tears), Orlando Gibbons, Gregorio Allegri (Miserere) und Jacobus Clemens non Papa den atmosphärisch gedämpften Ton an. Eine altbewährte, immer wieder frische Mischung, die die Schönheit menschlicher Musik über Jahrhunderte hervorkehrt. Ein Genuss zum Anhören, zum Weggetragen-Werden, superb gespielt von den vier Musikern.

Auftrittstermine und weitere Informationen zum Attacca Quartet unter: www.attaccaquartet.com

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