Ein prächtiger Bildband lässt Christian Thielemann unmittelbar beim Dirigieren erleben.Daumenkino

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Wäre dieser Bildband nicht so prächtig und ja, auch mächtig, wäre man wohl wirklich versucht, die Seiten schnell durch die Finger gleiten zu lassen, um Christian Thielemann unmittelbar beim Dirigieren zu „erleben“. Man tut aber gut daran, sich Zeit zu nehmen für dieses Porträt in Bildern. Ungewöhnlich nahe kommt man dem Künstler, obwohl kein einziges privates Foto enthalten ist, sondern lediglich ein Motiv in unzähligen Varianten: beseelt, ergriffen, fröhlich, wütend, verbissen – keine Gefühlsregung fehlt in diesem Kaleidoskop der Leidenschaften, das der Fotograf Lois Lammerhuber klug zusammengestellt hat. Er war der erste, der Thielemann während einer laufenden Aufführung aus dem Bayreuther Graben mit der Kamera begleiten durfte. Thielemann selbst erzählt dazu ausgesprochen unterhaltsam von sich und seiner großen Passion, dem Dirigieren.

Christian Thielemann: „Dirigieren / Conducting“, Clemens Trautmann, Lois Lammerhuber (Edition Lammerhuber)

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Die Zutaten für ein gutes Leben sind für unsere Autorin Barbara Schulz: gute Menschen, gute Musik, gute Bücher, gutes Essen. Und weil sie gern alles auf einmal hat, trifft sie am liebsten interessante Musiker oder Literaten zum Essen und schreibt über sie. Weil sie so mit Musikhören oder Lesen auch noch Geld verdienen kann. Die Literaturwissenschaftlerin, die selbst gern Musikerin geworden wäre, bekommt auf diese Weise alles unter einen Hut. Gut!

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