David Garrett

Eine Verbeu­gung vor den Großen

von Ilaria Heindrich

4. November 2022

Auch David Garrett hat als junger Geiger einmal zu den ganz Großen aufgeschaut – mit dem neuen Album verneigt er sich vor seinen Helden der goldenen Ära.

Yehudi Menuhin, Dawid Oistrach, Jascha Heifetz – die großen Geigen­vir­tuosen des 20. Jahr­hun­derts hätten durch ihre einzig­ar­tigen Inter­pre­ta­tionen und Arran­ge­ments viele Stücke erst so „unglaub­lich populär“ gemacht, wie sie heute seien, sagt . Auf seinem opulenten Album „Iconic“ tritt er in ihre Fußstapfen. Mit dem Orchester The Prezent präsen­tiert er über 20 eigene Arran­ge­ments bekannter Werke, die in Zusam­men­ar­beit mit dem Gitar­risten Franck van der Heijden entstanden sind.

Garrett spielt Gabriel Faurés Sici­li­enne von seinem Album „Iconic“

Neben klas­si­schen Kompo­si­tionen von Johann Sebas­tian Bach, oder sind auch tradi­tio­nelle Folk­songs wie Danny Boy oder Greens­leeves zu hören. Bekannt fulmi­nant und leiden­schaft­lich sind Garretts Inter­pre­ta­tionen. Bei der Auswahl habe er sich „explizit auf Stücke konzen­triert, die die Energie und den Charakter eines Popstücks beinhalten“. Auftritte von heutigen Ikonen wie , oder machen dem Album­titel alle Ehre.

Fotos: Christoph Köstlin