Das Vokalquintett brilliert mit einer Reise durch fünf Kontinente: 21 Volkslieder in 14 Sprachen, speziell arrangiert für das markante A‑cappella-Gewand der fünf Leipziger. Sie singen so feinfühlig wie klangvoll. Jede Stimme eine Solostimme, bewegen sich die fünf in den raffinierten Bearbeitungen mit Esprit von getragenem Ernst bis in luftige Heiterkeit durch alle Tonlagen des Lebens. Das russische Volkslied „Korobeiniki“, manch einem vom Gameboy vertraut als „Tetris“-Melodie, wächst in fünf Strophen zu einer fünfstimmigen Fuge. Augenfällig und liebevoll im Detail sind Cover und Booklet mit den Liedtexten und deren Übersetzungen. Der Maler Frank Walka hat wie zuvor bei den Liederbüchern im Rahmen des liederprojektes.org wieder Hand angelegt. So ausgefeilt diese Produktion ist, man hört, wie viel Freude sie gemacht haben muss.

[amazonproduct asin=„B07GW7M4HM“ replace_title=„Folk Songs, Calmus Ensemble (Carus)“]
ANZEIGE

Vorheriger ArtikelSchmerzlich-schön
Nächster ArtikelErstaunliche Entdeckungen
Stefan Sell
Was hat John Wayne mit den Muppets und Groucho Marx gemeinsam? Für crescendo begibt sich Stefan Sell immer wieder auf die Suche nach verblüffenden Zusammenhängen. Überraschende Verbindungen bringt Sell auch als Konzertgitarrist auf die Bühne. In Programmen wie Don Quijote trifft Hamlet vereint er virtuoses Saitenspiel mit humorvollen Anekdoten und entstaubt die Weltliteratur. Seine langjährige Arbeit als Herausgeber und Autor beim Schott-Verlag wurde mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet.

Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here