Sophie KarthäuserEntzückendes Bestiarium

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Kaum möglich, all die Tiere aufzuzählen, die in den „mélodies“ französischer Komponisten wie Debussy und Ravel, Francis Poulenc und Jacques Ibert, Ernest Chausson und Reynaldo Hahn, Erik Satie oder Emmanuel Chabrier von der raffiniert humorvoll gestaltenden Sophie Karthäuser zum Leben erweckt werden. Die duftig zarten, oftmals launigen Miniaturen, in denen Fisch, Zikade oder Grille, ein Schwan, ein Baum mit weinenden Vögeln oder ein großer, fetter Truthahn im Mittelpunkt stehen, werden von der fließend eleganten, stets fein abgetönten Klavierbegleitung Eugene Astis charakterisiert oder elegant umspielt. Meist stehen die Tiere nicht für sich, sondern spenden Trost wie eine Nachtigall oder sind als nektarsaugender Kolibri Sinnbild des sich nach Küssen sehnenden ­Liebenden. In diesem entzückenden „Bestiarium“ darf Rossinis „Katzenduett“ nicht fehlen: eng geschmiegt an Countertenor Dominique Visse, schnurrt und miaut da verliebt die Sopranistin.

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