Katharina Bäuml, Oboistin und Schalmei-Spielerin, erkundet mit der Capella de la Torre und dem RIAS Kammerchor die Entstehung der Erde. 

Die vier Elemente haben das Berliner Alte-Musik-Ensemble Capella de la Torre zu einer faszinierenden CD-Serie inspiriert. Nach Wasser, Feuer und Luft ist das letzte Album den Geheimnissen der Erde gewidmet. Unter Leitung der Oboistin und Schalmei-Spielerin Katharina Bäuml erkunden die Musiker mit Mitgliedern des RIAS Kammerchores die Entstehung der Erde. Sie dringen in die Tiefen vor, entdecken sie als Ernährerin und spüren ihrer Melancholie nach. 

Capella de la Torre
Ergründen musikalisch die Geheimnisse der Erde: die Schalmei-Spielerin Katharina Bäuml mit der Capella de la Torre
(Foto: © Thomas Ernst)

Dazu erklingen Vokal- und Instrumentalwerke einer Vielzahl von Renaissance- und Barockkomponisten wie etwa Giovanni Gabrieli, William Byrd, Francesco Cavalli, Heinrich Schütz oder Michael Praetorius. Der von Estêvão de Brito vertonte Hymnus Lucis Creator Optime preist Gott als Schöpfer der Welt und des Lichtes. Dagegen ist Guillaume de Costeleys Trinklied La terre les eaux va buvant mitten aus dem irdischen Leben gegriffen, ebenso wie die schwungvolle Pavane Mille ducas von Tielman Susato. Ein hörenswertes Album, das auch dazu anregt, über die Gefährdung der Natur in unserer Gegenwart nachzudenken.

„Earth Music”, Capella de la Torre, Katharina Bäuml (deutsche harmonia mundi)