Münchner Philharmoniker

Apotheose der ­Welt­ver­lo­ren­heit

von Christoph Schlüren

7. Februar 2018

Die zweite Folge der Münchner Philharmoniker beim eigenen Label mit Konzertmitschnitten unter Sergiu Celibidache überrascht mit Gustav Mahler.

Die zweite Folge der beim eigenen Label mit Konzert­mit­schnitten unter (nach den unüber­treff­li­chen Aufnahmen von Schu­berts Unvoll­endeter und Dvořáks Sinfonie Aus der Neuen Welt) über­rascht mit . Und tatsäch­lich sind die Kinder­to­ten­lieder das einzige Werk Mahlers, das Celi­bi­dache aufge­führt hat. Mit wird alles in feinster Weise ausge­staltet, die Tragödie entfaltet sich in erschüt­ternder Weise als Apotheose der Welt­ver­lo­ren­heit, es wird ein unent­rinn­barer Span­nungs­bogen zele­briert. Tod und Verklä­rung erfährt in der pracht­voll durch­ge­hörten, hell­wach ausba­lan­cierten und aufgrund kammer­mu­si­ka­lisch geschulter, kontra­punk­tisch und harmo­nisch bewusst arti­ku­lie­render Sang­lich­keit eine rund­herum stim­mige und fesselnde Refe­renz­auf­füh­rung.