News | 12.10.2021

Bayern lockert Kontakt­da­ten­er­fas­sung bei Kultur­ver­an­stal­tungen

von Redaktion Nachrichten

12. Oktober 2021

In wird in Berei­chen wie Kultur und Gastro­nomie die coro­nabe­dingte Pflicht zur Kontakt­da­ten­er­he­bung gestri­chen. Das Kabi­nett beschloss am Dienstag, dass Kunden und Besu­cher die Daten ab 15. Oktober nur noch bei geschlos­senen Veran­stal­tungen ab 1.000 Personen, in Clubs, Disko­theken und vergleich­baren Frei­zeit­ein­rich­tungen sowie gastro­no­mi­schen Ange­boten mit Tanz­musik als auch bei körper­nahen Dienst­leis­tungen und Gemein­schafts­un­ter­künften angeben müssen.

Staatskanzleiminister Florian Herrmann

Staats­kanz­lei­mi­nister Florian Herr­mann

Zudem müssen in allen Berei­chen, in denen die 3G-Regel gilt, ab 19. Oktober auch alle Mitar­beiter mit Kunden­kon­takt sich daran halten. Das bedeutet, dass Betreiber, Beschäf­tigte und Ehren­amt­liche, die Kontakt zu Kunden und Besu­chern haben, wie diese geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Einen entspre­chenden Nach­weis müssen sie jedoch ledig­lich an mindes­tens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Die 3G-Regel gilt unter anderem bei Veran­stal­tungen in Thea­tern, Opern- und Konzert­häu­sern, Kinos, Museen, Ausstel­lungen, in Sport­stätten und Fitness­stu­dios, in der Gastro­nomie, in Hoch­schulen und verschie­denen Frei­zeit­ein­rich­tungen. Mit den Beschlüssen ändert das baye­ri­sche Kabi­nett die Punkte in der 14. Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung des Frei­staats.

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Fotos: Screenshot YouTube