Dominik Wagner stellt Giovanni Bottesini in den Mittelpunkt seines Albums „Revolution of Bass“. 

Mit gerade mal 19 Jahren gewann Dominik Wagner verdient einen dritten Preis beim ARD-Musikwettbewerb 2016. Damals spielte er allerdings im Finale nicht Giovanni Bottesini; der vor 200 Jahren geborene „Paganini des Kontrabasses“, Komponist und Dirigent (etwa der Uraufführung von Verdis Aida) steht dafür jetzt im Zentrum von Wagners zweiter CD. Sie enthält mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung des Geigers Emmanuel Tjeknavorian das unglaublich virtuose, im langsamen Satz wunderbar ausdrucksvolle Erste Konzert in fis-Moll von Bottesini. Dazu neben Petitessen für Kontrabass und Klavier zwei Grand Duo Concertante für Geige (Benjamin Schmid) oder Cello (Jeremias Fliedl), Kontrabass und Streichorchester, davon eines nach Themen aus Bellinis letzter Oper I Puritani. Herrlich, wie dieses scheinbar so schwerfällige Instrument in allen Farben schillern und Belcantist sein, aber auch fein (sogar mit der Sopranistin Ursula Langmayr) konzertieren kann.

Hören Sie ein Gespräch mit Dominik Wagner unter: CRESCENDO.DE

Giovanni Bottesini: „Revolution of Bass”, Dominik Wagner, Württembergisches Kammerorchester, Emmanuel Tjeknavorian (Berlin Classicsc)

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