Lilit Grigoryan begibt sich auf dem Klavier mit Frederic Mompous Música callada in träumerische Klanglandschaften. 

Träumerische Klavierlandschaften, locker-launisch und wehmutsvoll dahingepinselt: Das ist, knapp skizziert, die Sammlung der Música callada von Frederic Mompou, Spaniens Antwort auf Erik Satie. Mompou an sich ist schon faszinierend: Drei war er, als Brahms starb. Und als Mompou starb, schalt Ronald Reagan gerade Michail Gorbatschow, er solle „diese Mauer niederreißen“. 

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Trailer zum Album „Música callada“ von Lilit Grigoryan

Die Música callada ist das Herzstück seines sich hauptsächlich mit dem Klavier befassenden Schaffens. Wie ein Mobilé hängen diese 28 Miniaturen aus vier sich über 16 Komponierjahre spannende Volumina über unseren Köpfen und drehen sich sanft um verschiedene Achsen. 

Tiefgründige Beschaulichkeit

Dissonanzen schlagen, selten, wie kleine Wellen an das Ufer der tonalen, nostalgischen, tiefgründigen Beschaulichkeit. Es gibt eine Aufnahme von Mompou selbst und grandiose Einspielungen von Herbert Henck und Javier Perianes. Gefühlvoll soll es sein, aber um Gottes willen nicht kitschig. Lilit Grigoryan reiht sich mit dieser feinen Interpretation bei den diesen Test bestehenden Aufnahmen weit oben ein.

Ein Gespräch mit Lilit Grigoryan zum Anhören unter: CRESCENDO.DE

Frederic Mompou: „Música callada”, Lilit Grigorian (Orchid Classics)

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