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Das neue Opernfestival „Bayreuth Baroque“ kann wie geplant vom 3. bis 13. September stattfinden. Möglich machten dies umfassende gesundheiterhaltende Vorkehrungen, teilte die Agentur Ophelias Culture PR am Montag mit. Zum Konzept zählten die nach neuestem Standard konzipierte Klimaanlage des Markgräflichen Opernhauses, ein choreografierter Ein- und Auslass sowie ausreichend dimensionierte Pausenflächen im Freien. Auf Wunsch des künstlerischen Leiters Max Emanuel Cencic sollen sowohl die Besucher als auch die Musiker (außer Sänger) auch während der Vorstellungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Zur Eröffnung des Festivals hat die Oper „Carlo il Calvo“ von Nicola Antonio Porporas Premiere. Als weitere Opernproduktion soll „Gismondo, Re di Polonia“ von Leonardo Vinci auf die Bühne kommen. Daneben sind Konzerte in der Stadt- und Schlosskirche Bayreuth geplant.

In dem 1748 eröffneten Markgräflichen Opernhaus wurde bereits von 2000 bis 2009 ein Musikfestival unter dem Titel „Bayreuther Barock“ veranstaltet. Wegen der Sanierung des Baus wurde auch das Festival ausgesetzt. Nach der Wiedereröffnung beschloss der Stadtrat von Bayreuth 2019, neue Barockfestspiele zu unterstützen. Medienberichten zufolge gibt die Stadt einen Zuschuss von maximal 390.000 Euro über die Haushaltsjahre 2020, 2021 und 2022. Das Risiko der Gesamtkosten trage ein externer Veranstalter.

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