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Die Canadian Opera Company streicht den Rest der Spielzeit 2020/21. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit bezüglich großer Menschenansammlungen in der Corona-Pandemie sei die Absage aller geplanten Winter- und Frühjahrsprogramme „die richtige Entscheidung für unsere Mitarbeiter, Künstler und Zuschauer“, erklärte Generaldirektor Alexander Neef am Dienstag in Toronto.

Canadian Opera Company

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Damit entfallen die Produktionen von Bizets „Carmen“, Janáčeks „Katja Kabanowa“, Verdis „La traviata“ und Glucks „Orfeo ed Euridice“ sowie die Uraufführung von „Fantasma“, einer kürzlich in Auftrag gegebenen Oper für junges Publikum und alle Sonderveranstaltungen wie die jährlichen Spendenaktionen.

Ganz auf Musik und Oper verzichten muss das Publikum in Toronto aber nicht. Das Haus arbeite bereits an neuen Möglichkeiten, betonte Neef. Unter anderem soll die „Free Concert Series“ im November als dreitägiges digitales Festival stattfinden. Auch die Ausbildung junger Künstler werde fortgesetzt.

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