Daniel Müller-Schott

Fran­zö­si­sche Sinn­lich­keit

von Corina Kolbe

16. November 2021

Klangkaleidoskop: Daniel Müller-Schott widmet sich auf seinem Album „Four Visions of France” dem französischen Repertoire von der Romantik bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Tempe­ra­ment­voll setzt das Solo­in­stru­ment gleich im ersten Takt ein, ohne Orches­te­r­ein­lei­tung. In Konzert für Violon­cello und Orchester Nummer eins a‑Moll erkennt man sofort, wer die Haupt­rolle spielt. Elegant und leicht­füßig entspinnen sich Melo­dien, grun­diert vom durch­sich­tigen Klang der Strei­cher und Bläser. Zarte Melan­cholie wech­selt sich ab mit über­mü­tigen Tanz­rhythmen.

gibt Einblick in sein Album „Four Visions of France”

Auf seinem Album „Four Visions of France” nimmt sich der Cellist Daniel Müller-Schott mit dem Deut­schen Symphonie-Orchester Berlin klang­schönes fran­zö­si­sches Reper­toire von der Romantik bis zum frühen 20. Jahr­hun­dert vor. In Gabriel Faurés getra­gener Élégie c‑Moll kann sich das Cello in all seinem Farben­reichtum präsen­tieren. Müller-Schott bril­liert außerdem in Édouard Lalos Cello-Konzert d‑Moll, das einst für den belgi­schen Virtuosen Adolphe Fischer geschrieben wurde. Aus einer anderen Zeit stammt Arthur Honeg­gers Konzert von 1929, in dem auch Disso­nanzen und jazzig anmu­tende Passagen zu hören sind. Eine Entde­ckungs­reise für Lieb­haber der Musik Frank­reichs!

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Auftrittstermine und weitere Informationen zu dem Cellisten Daniel Müller-Schott:
daniel-mueller-schott.com

Fotos: Uwe Arens