Die Klaviertage im Festspielhaus Erl präsentieren von 2. bis 5. April 2020 ein Programm, das sich von Bach bis John Bull erstreckt.

Mit Kompositionen barocker Tastenmusik eröffnet Kit Armstrong die Klaviertage der Tiroler Festspiele im österreichischen Erl. Das Programm erstreckt sich von Bach über Girolamo Frescobaldi bis zu Jacques Champion de Chambonnières und John Bull und umfasst Werke, die teils für Cembalo und teils für Orgel geschrieben wurden.

Kit armstrong eröffnet die Klaviertage in Erl.

Kit Armstrong eröffnet die Klaviertage in Erl.
(Foto: © Jean-François Mousseau)

Mit den Danzas Argentinos von Alberto Ginastera, der in seinen Kompositionen zwei Kulturen verbindet, die klassische europäische und die argentinische Volksmusik, die Musik der Gauchos in den Pampas, stellt Sergio Tiempo einen der wichtigsten Komponisten Lateinamerikas vor. Russisch wird es in den Orchesterkonzerten.

Alexej Gorlatch zum furiosen Finale der Klaviertage in Erl

Alexej Gorlatch setzt den Klaviertagen in Erl ein furioses Ende. 
(Foto: © Monika Lawrenz)

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Das Festspielorchester unter Karsten Januschke spielt Musik aus Tschaikowskys berühmten Balletten, und Kit Amstrong ist Solist in Rachmaninows Erstem und Viertem Klavierkonzert. Und mit Rachmaninows Virtuosenstück Rhapsodie über ein Thema von Paganini bereitet der Pianist Alexej Gorlatch den Klaviertagen ein furioses Finale.

Weitere Informationen: www.tiroler-festspiele.at

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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