Symbolische Schlüsselübergabe Kammerspiele Meiningen, v.l.n.r.: Jens Neundorff von Enzberg (Intendant des Staatstheaters Meiningen), Ina Bauche (Vorstand der Kulturstiftung Meiningen-Eisenach), Tina Beer (Stiftungsratsvorsitzende und Kulturstaatssekretärin Thüringen), Rolf Hagelstange (Geschäftsführer der Meininger Stadtwerke)

News | 05.01.2023

Kammer­spiele für Staats­theater Meiningen erworben

von Redaktion Nachrichten

5. Januar 2023

Die Kultur­stif­tung Meiningen-Eisenach hat die seit 2008 genutzten Kammer­spiele für das Staats­theater Meiningen erworben. Das von den Stadt­werken Meiningen verkaufte Gebäude wurde am Donnerstag über­geben. Die Kammer­spiele sind neben dem Großen Haus eine wich­tige Spiel­stätte des Vier-Sparten-Thea­ters. Neben Schau­spielen werden dort auch Kammer­opern und Kammer­musik, Junges Theater, Ballett und Puppen­theater-Produk­tionen aufge­führt.

Übergabe Kammerspiele Meiningen

Über­gabe Kammer­spiele Meiningen

Der Ankauf wurde zu 80 Prozent vom Frei­staat Thüringen finan­ziert, je zehn Prozent über­nahmen der Land­kreis Schmal­kalden-Meiningen und die Stadt Meiningen. Der Frei­staat Thüringen unter­streiche mit seinem Beitrag an der Finan­zie­rung die Bedeu­tung des Staats­thea­ters in der Thüringer Thea­ter­land­schaft, sagte die Vorsit­zende der Kultur­stif­tung und Kultur­staats­se­kre­tärin, Tina Beer. „Es ist auch ein ausdrück­li­ches Zeichen der Wert­schät­zung für die Arbeit, die auf und hinter den Meininger Bühnen geleistet wird.“

Inten­dant Jens Neun­dorff von Enzberg dankte allen Betei­ligten. „Mit dem Ankauf der Kammer­spiele für die Kultur­stif­tung Meiningen-Eisenach wurde ein wich­tiger Baustein für die Zukunft und die Exis­tenz des Staats­thea­ters gelegt“, sagte er. Es sei ein deut­li­ches Zeichen des Frei­staates, welchen Stel­len­wert die Kultur und speziell das Theater in Thüringen hat.

Das Staats­theater Meiningen hat in der vorigen Saison fast 100.000 Besu­cher ange­zogen. Die Abon­nen­ten­zahl blieb den Angaben zufolge über die Pandemie hinweg stabil bei 3.000.

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Fotos: Christina Iberl