News | 11.06.2022

Wiener Staats­oper zeigt erst­mals Monte­verdis „L’Orfeo“

von Redaktion Nachrichten

11. Juni 2022

Claudio Monte­verdis „L’Orfeo“ gilt als die älteste erhal­tene Oper. 1607 in Mantua urauf­ge­führt, wurde das Werk noch nie an der Wiener Staats­oper gespielt. Am (heutigen) Samstag feiert das Stück Première im Haus am Ring. Der briti­sche Regis­seur Tom Morris gibt damit sein Staats­oper-Debüt und präsen­tiert gleich­zeitig seine erste Opern­regie auf dem euro­päi­schen Fest­land.

"L'Orfeo"-Ensemble

„L’Orfeo“-Ensemble

Den Titel­helden gestaltet in seiner ersten Staats­opern­pre­miere. Die beiden zentralen Frau­en­rollen singen Slávka Záme­cní­ková (Euri­dice) und (Die Musik/​Die Hoffnung/​Echo). Weiters sind als Botin/​Proserpina, als Caronte und Hiroshi Amako als Apollo zu erleben. Ihre Haus­de­büts geben Andrea Mastroni als Plutone und Iurii Iush­ke­vich als Hirte.

Am Pult des Concentus Musicus Wien steht . Der spani­sche Diri­gent hat in der vorigen Saison schon „L’in­co­ro­na­zione di Poppea“ im Haus am Ring geleitet. Mit „Il ritorno d’Ulisse in patria“ wird er in der kommenden Spiel­zeit den Monte­verdi-Zyklus der Staats­oper voll­enden.

Für Bühne und Kostüme zeichnet die Desi­gnerin Anna Fleischle verant­wort­lich, die ebenso erst­mals für die Wiener Staats­oper tätig ist. James Farn­combe (Licht), Nina Dunn (Video) sowie Jane Gibson (Choreo­gra­phie und Bewe­gungs­regie) komplet­tieren das Leading Team.

Die Première wird ab 19.00 Uhr auf der Strea­ming-Platt­form der Wiener Staats­oper play​.wiener​-staats​oper​.at welt­weit live und kostenlos gestreamt (Regis­trie­rung erfor­der­lich).

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Lukas Gansterer / BÜHNE