Ulrike Baur-Hug (l.), Tochter von Jürg Baur, und Sabine Brenner-Wilczek, Leiterin des Heinrich-Heine-Institut

News | 19.05.2022

Düssel­dorf erhält Teil­nach­lass von Kompo­nist Jürg Baur

von Redaktion Nachrichten

19. Mai 2022

Das Hein­rich-Heine-Institut in Düssel­dorf hat einen Teil des Nach­lasses des Kompo­nisten (1918–2010) erhalten. Dessen Tochter -Hug übergab am Donnerstag Origi­nal­ma­nu­skripte, Skizzen, Stimm- und Arbeits­ma­te­ria­lien. Die Schen­kung ergänze die bereits vorlie­genden Archi­va­lien in opti­maler Weise, teilte die Stadt mit.

Ulrike Baur-Hug (l.) übergibt Teilnachlass

Ulrike Baur-Hug (l.) über­gibt Teil­nach­lass

Künftig sollen die Doku­mente dazu beitragen, den Kompo­nisten als einen Kultur­träger der Region neu zu entde­cken. Der gebür­tige Düssel­dorfer hatte dem Hein­rich-Heine-Institut schon in den 1970-er Jahren erst­mals Noten­ma­nu­skripte zur Verfü­gung gestellt.

Baur war einer der bedeu­tendsten Kompo­nisten des 20. Jahr­hun­derts. Seine Bezüge zum Rhein­land und zur Stadt Düssel­dorf sind viel­fältig. Unter anderem wurde er 1965 zum Direktor der heutigen Robert-Schu­mann-Hoch­schule berufen. Sein kompo­si­to­ri­sches Schaffen umfasst mehr als 200 Werke unter­schied­li­cher Gattungen, was es zu einem aufschluss­rei­chen Forschungs­ge­gen­stand für Wissen­schaftler und Musiker mache, hieß es.

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Fotos: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer